[Neues im] Mai 2018 oder Bye bye

Eigentlich sollten hier heute nur die Neuerscheinungen aus dem Mai stehen, doch dann kam es anders.

Seit langem schon überlege ich ob ich den Blog nicht aufgeben soll. Ich lese immernoch sehr gerne habe aber immer weniger Zeit dafür und die Rezensionen klingen irgendwie auch alle gleich, habe ich das Gefühl. Zudem lese ich nicht mehr so viel wie zu Beginn meiner Buchblog Karriere. Eigentlich machte ich es nicht mehr aus dem Spaß heraus wie zu Beginn, sondern aus Pflichtbewusstsein und auch weil ich wusste das einiges Wegfallen würde was mir Spaß macht.

Es ist toll Bücher recht schnell lesen zu könne, weil Verlage so nett sind sie zur Verfügung zu stellen. Für mich ist das immernoch Bezahlung genug.
Es ist toll auf die Buchmesse zu können ohne dafür zahlen zu müssen und sich Samstags durch Massen kämpfen zu müssen und es ist toll viele liebe Menschen kennenzulernen die alle das gleich Hobby haben….Lesen.

Doch es gibt bei mir mittlerweile auch eine Kehrseite.

Ein Blog macht arbeit und ist eine Aufgabe die man gewissenhaft erledigen sollte.
Ich will mir selber treu bleiben. Für mich sollte der Spaß am Lesen nicht verloren gehen und ich merke dass genau das langsam passiert. Ich greife zu einem Buch was ich unbedingt lesen möchte und denke schon dran das ich es hinterher auch rezensieren muss. Ich sehe meine ganzen Buchschätze auf dem SuB und weiß mittlerweile nicht mehr wann ich dazu kommen soll.

Die dsgvo habe ich soweit ich weiß weitestgehend umgesetzt, die ist also hier nicht der Störenfried. Eher das ich heute gesehen habe das ich Mitte des Monats erst drei Bücher mit gut 1000 Seiten gelesen habe. Die habe ich in den Anfängen an drei bis vier Tagen gelesen. Ich habe noch 5 Bücher hier die ich angefragt habe, drei die einfach ankamen und ich merke das ich es nicht mehr in meiner (eigens) festgesetzten Frist schaffen kann. Ich setze mich also langsam unter Druck.

Nun habe ich eine Bekannte angeschrieben, weil noch ein RE aussteht und ich das über sie bekomme. Sie meinte lass den Blog doch nur Ruhen, aber ich weiß wenn ich diesen erstmal krassen Schritt nicht mache, dann komme ich nie aus der Spirale raus, denn wie man weiter unten sieht gibt es immer wieder Bücher die mich interessieren und die ich gerne lesen WILL und somit anfrage und dann Rezensieren muss.

Hier ziehe ich einen Schlussstrich. Nach 12 Jahren Bloggerzeit und 8 Jahren Bücherblog geht meine Bloggerei erstmal zu Ende. Die nächsten Tage werden noch die ausstehenden Rezensionen kommen. Außerdem wird der Blog nicht gelöscht. Er bleibt solange bestehen wie die Domain meine eigene ist. Hin und wieder wird man vielleicht auch etwas von mir lesen, aber das weiß ich noch nicht. Erst einmal wird es hier sehr ruhig werden.

Danke an alle Verlage und Leser dieses Blogs, die mich bis hierhin unterstützt haben. Danke für eine tolle Zeit, deren Ende zu setzen mir nicht so leicht fällt wie es vielleicht den Anschein macht.

Für heute aber noch der vorbereitete Neuerscheinungspost ^^ Die Bücher werden jetzt vielleicht nicht so schnell zu mir kommen, doch werde ich sie vielleicht mit weniger Druck lesen können, wenn sie irgendwann da sind

Immerwelt von Gena Showalter (Harper Collins)
Wenn´s einfach wär würd´s jeder machen von Petra Hülsmann (Lübbe)
Weil es dir Glück bringt von Viola Shipman (Krüger)
Stirb zuerst von Frank Kodiak (Knaur)
Final Girls von Riley Sager (DTV)

Das grosse Mix-Kochbuch für die Familie (Südwest)

[Gebabbel] Erstes Ziel erreicht

Es gibt Dinge da freue ich mich schon sehr drüber. Eines davon war in dieser Woche das erreichen meines Ziels unter 100 kg zu kommen…zum uHu zu werden. Das war ich glaube ich das letzte Mal vor ca. acht neun Jahren und ich hätte nie erwartet das ich es nochmal erreichen könnte.

Doch diese Woche war es soweit. Ungeduldig wie ich war, als ich sah das ich schon Nahe der 100 bin, habe ich mich Mittwoch schon einmal gewogen und sah die 99,5. Diejenigen die mich bei Facebook in der Liste haben haben es mitbekommen. Ich habe mich dort riesig über all die netten Kommentare gefreut und war schon ein wenig stolz auf mich.

Der eigentliche Wiegetag ist allerdings Sonntags und somit heute und schaut was auf meiner Waage stand

Ich habe mich dreimal gewogen und dreimal bekam ich das Ergebnis.

Beim Starten der Diät habe ich gesagt Hauptsache unter 100 kommen, das würde mir reichen, doch jetzt sehe ich das etwas anders. Dieses Ziel ist erreicht…..

….aber das bedeutet nun nicht das ich aufhören werde. Ich bin voll motiviert weiter zu machen und habe mir das nächste Ziel schon gesetzt. Natürlich in einem angemessenen Rahmen und vielleicht komme ich ja dieses Jahr noch bis zu meinem Wunschgewicht, was bei 74 kg liegen würde.

Doch zunächst das nächste Ziel

Denn ich will immer nur einen Schritt nach dem anderen gehen und mich nicht selber demotivieren weil das Ziel zu weit weg ist.

Ich werde also weiter auf meine Ernährung achten. Weniger und vor allem bewusster essen und mal schauen wo mich der Weg weiter hin führt. dann denke ich wird das schon klappen.

Wer gerne wissen möchte wie es soweit kommen konnte kann gerne „Mein Weg abwärts“ lesen ^^ (-> Link)

[Gebabbel] Mein Weg abwärts

Das hört sich jetzt so negativ an, aber in dem Punkt ist abwärts gut!!!

Gestern habe ich dieses Bild auf meine sozialen Kanäle gesetzt. Ich war das erste Mal Hosen kaufen seitdem ich abgenommen habe und fand den Erfolg schon immens.

Kaum ein Bild bisher hat so viel Resonanz bekommen wie dieses und es machte mich schon ein wenig stolz. Als die ersten Fragen nach dem „Wie“ kamen habe ich beschlossen meinen Gewichts-Werdegang mal aufzuschreiben. Jeden Abschnitt werde ich in Absätze packen und manchmal auch mit Überschriften versehen. So können die die das Vorher nicht interessiert, direkt zum Ende hüpfen ;-) Will ja keinen Langweilen.

Meine Jugend bis zur dritten Schwangerschaft

Ich war nicht immer dick und war auch kein dickes Kind. Ich hatte mit 17 kurz vor meiner ersten Schwangerschaft eine Hosengröße 36. Ich trug trotzdem schon immer gerne weite Pullis und Sweatshirts doch auch da reichte ein L.
Ich wurde Schwanger und hatte bei der ersten Untersuchung 58 kg bei einer Größe von 164 cm. Meine Zunahme in der Schwangerschaft war normal und am Ende stand dort eine 72. Doch es blieb ein wenig was drauf so dass ich (wenn ich mich jetzt richtig erinnere) bei 64 kg blieb. Ich hatte eine Hosengröße 38 und fühlte mich auch wohl. Ich war erst 18 und war sowieso total Happy über meine Tochter. Gewicht war kein Thema.
Mit 19 wurde ich das zweite Mal schwanger und hatte wieder eine normale Zunahme, nach der Schwangerschaft blieben aber wieder Kilos drauf. Diesmal endete ich bei 72. Hosengröße 38 wurde langsam eng, 40 war da eher die Größe. Das hielt ich auch eine ganze Weile. Bewegung bekommt man durch kleine Kinder genug und so glich sich mein Essen aus. Denn drauf geachtet habe ich immer noch nicht. Cola war schon immer mein Getränk. Süßes gab es nach Lust und Laune.
1997 habe ich mit dem Rauchen aufgehört ich nahm 9 kg zu, das erste Mal machte ich mir Gedanken und zählte Kalorien, aber ich war noch nie ein Mensch der so diszipliniert ist und wog auch nicht alles nach. Die 9 kg gingen aber trotzdem runter. Irgendwann las ich mal das man das Gewicht das man zunimmt durch das Aufhören ganz von alleine wieder verliert. Somit denke ich nicht das ich damals wirklich viel dafür getan habe.
2001 wurde ich wieder schwanger und behielt auch kein Gewicht übrig. 72 kg waren es immer noch und immer noch die 40.

Mit dem Taxi fahren ging es weiter bergauf

Ich begann 2003 als Taxifahrerin zu arbeiten. Zunächst nur Samstags, weil es zeitlich mit den Kids am besten passte. Doch gerade Samstags gibt es auch des öfteren Standzeiten und neben Lesen war Essen mein Zeitvertreib. So stieg das Gewicht stetig an bis über 80 kg. 10 kg waren es in etwa 5 Jahren die ich zunahm. Diät…nee keine Lust, noch fühlte ich mich wohl solange es nicht darum ging neue Klamotten zu kaufen, denn jetzt war ich bei Hosengröße 42-44 angelangt und von der Stange war hier so langsam schwierig. Vor allem auch da meine größte Problemzonen  mein Hintern und meine Beine sind.

Die Trennung ließ die Kilos purzeln

2006 trennte ich mich von dem Vater meiner Kinder  und nahm 16 kg ab. Ich habe dafür nichts getan. Es war eher die Psyche die die Fettzellen fraß und mich so wieder unter 80 kg brachte. Da ich nichts an meiner Ernährung geändert habe konnte es daran zumindest nicht liegen. Ich hatte ein wenig mehr EBwegung weil ich nun kein Auto mehr hatte, aber ich glaube nicht dass das über einem Zeitraum von einem halben Jahr 16 kg macht.

Kennenlernen, wohl fühlen, dick werden

2007 lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Das Thema Gewicht gab es irrwitzigerweise recht schnell, denn er sagte mir ziemlich am Anfang schon das er zunimmt wenn er sich wohl fühlt. Bei mir sollte es nicht anders sein. Die Hosen in die ich stolz wieder rein passte konnte ich recht schnell wieder zur Seite legen und neu gekaufte waren auch nicht ewig zum tragen geeignet. Auf der Konfirmation meiner Kleinen meinte eine Bekannte das ich ja jetzt, wo es mir gut ginge, abnehmen könnte, doch genau das war es doch. Für mich galt der Leitspruch Lieber geht es mir gut und ich bin dick, als wenn ich dünn bin und es mir schlecht geht. Abnehmen…Nein Danke. So stiegen die Kilos. Wir besaßen keine Waage somit bekam ich es gar nicht so mit. Wahnsinn wie man etwas ausblenden kann. Ganzkörperspiegel gab es auch nur im Schlafzimmer und so sah ich mich wirklich selten. Doch es gab die bösen Fotos und diese machten mir natürlich immer mal deutlich das ich fett bin. Da ich aber mittlerweile Klamotten bekam und es mir auch sonst gut ging sah ich keinen Grund dieses zu ändern.
2014 starb meine Freundin und es bestätigte mir nur, dass das Leben zu kurz ist um zu verzichten. Es ging weiter wie bisher. Warum sollte ich auch etwas ändern.

2016 ein erstes Nachdenken und der Versuch einer Diät

2016 fingen meine Rückenschmerzen an und nicht nur bei mir, auch Micha plagten sie so stark das er eine Schmerztherapie machte. Natürlich musste abgenommen werden und wir gingen es gemeinsam das erste Mal an. Januar begonnen wir und verzichteten auf alles was wir gerne mochten. Die Pfunde purzelten von 116 kg auf 110 kg doch dann stagnierte es und ich wurde von Woche zu Woche unzufriedener. Warum verzichte ich überhaupt wenn es doch nicht weiter runter geht. Ich weiß nicht mehr genau wann wir abgebrochen haben, aber wir haben uns beide angezickt und beschlossen so geht es nicht weiter. Wir gaben  auf. Kein schöner Gedanke aber wir hatten es versucht und es klappt einfach nicht. Ich war zwar kurzzeitig auf 109.9 kg aber trotzdem es war mühsam.

2017 die Kehrtwende

Die Kilos stiegen bei mir auch wieder. Meine Rückenschmerzen auch und bei Micha motzte nun auch noch das Knie. So dass 2017 wieder der Punkt erreicht war über Diät nachzudenken. Eine OP kam für ihn (von den Ärzten aus) nicht in Frage. Abnehmen sollte den Druck aufs Knie vermindern und somit auch den Schmerz. Also doch wieder abnehmen? Für ihn stand das fest und für mich?!? Auch!!! Er sagte mir ich müsse nicht. Er schafft das auch alleine, doch fand ich es doof alles wie bisher essen zu dürfen und ihm dann was vorzukauen wenn er hier schmacht hat. Ich wollte es probieren. Meine Devise: Wenn es nicht klappt dann eben nicht, aber ein Versuch ist es Wert.

Das Konzept: 

Ich trinke immernoch Cola, aber Papsi Max mit nur 0,1 Kalorien pro 100 ml. Da ich Wasser nicht mag wird es auch nichts anderes werden. Über das Trinken nahm ich so also auch kaum Kalorien auf.
Wir beschlossen uns anzugewöhnen zu Frühstücken, 1-2 Scheiben Brot mit mageren Belag. Mittag wollte ich dieselben Gerichte wie bisher. Mittagessen sollte schmecken, also auch ein Sahnesößchen. Nur kein Nachnehmen und kleinere Portionen. Abends kein Brot dafür Salat, Gemüse oder Obst. Wir wollten nicht wirklich Low Carb, aber es sollte Abends drauf verzichtet werden.
Mein Problem die Süßigkeiten, Puddings. Extra Essen Abends (Reste vom Mittag). All das wurde gestrichen bzw. radikal reduziert. Von Montags bis Samstags darf ich eine Süßigkeit als Nachtisch Mittags. Das ist mal ein kleiner Riegel (Bounty, Snickers Mini zum Beispiel) mal ein Grießpudding. Abends Resteessen gibt es seitdem gar nicht mehr.
Doch bei all dem Verzicht sollte es auch noch einen Cheatday geben. Das war der Sonntag unser Wiegetag. Morgens wiegen und Tagsüber essen worauf wir Lust haben ohne an Gewicht zu denken. Also Schokolade, Chips, Gummibärchen und auch mal Fast Food. All das ist am Sonntag erlaubt.

Der September bis Dezember

Im September haben wir begonnen und von da an habe ich stetig abgenommen und wenn es nur wenige hundert Gramm waren, aber es ging nie bergauf. unser Konzept schien zu funktionieren. Süßes gab es für mich vielleicht noch zwei bis drei mal die Woche als Nachtisch, meistens wollte ich gar nichts. Wir waren schneller satt und der Magen grummelte auch nicht mehr beim schlafen gehen. Wir fühlten uns genauso wohl

Dann kam die Reha

Darüber habe ich auch schon gesondert berichtet (->Link)
Die Reha tat uns beiden gut, aber unser Konzept konnte da nicht funktionieren. Während wir Zuhause erst spät Frühstückten (etwa um 10) und auch spät zu Mittag aßen (etwa um 16 Uhr) waren die Zeiten in der Reha natürlich viel früher und so mussten wir auch Abendbrot essen wenn es uns weiterhin gut gehen sollte. Ich aß morgens eine Scheibe Brot (Toastgröße) mit mageren Belag. Mittags das was die Köche gaben (570 Kalorien)  und Abends wieder ein Brot mit vier bis fünf Gurkenstücken. Doch trotzdem wollten die Pfunde in der ersten Woche nicht purzeln. Ich hatte meine Tage und wie ich annahm war auch der Sport und der damit verbundene Muskelaufbau Schuld. So nahm ich in den drei Wochen nur knapp  drei Kilo ab oder immerhin 3 Kilo und war mittlerweile auf 106 kg. Immerhin eine Gesamtabnahme seit September von 10 kg.

Feiertage bis heute

Fest stand wir wollten auch Zuhause weiter Sport machen. Ergometertraining sprich Fahrrad fahren und Laufband sollte es bei mir sein und im Anschluss Gerätetraining. Insgesamt drei Mal die Woche 1 Stunde Sport um unsere Muskulatur zu stärken und weiterhin Gewicht zu verlieren. Außerdem galt nun für mich Auto stehen lassen und zur Arbeit laufen, wenn das Wetter es zulässt (Klitschnass an der Arbeit ankommen ist auch nicht doll) So meldeten wir uns im Fitnessstudio an und begonnen im neuen Jahr mit dem gewohnten Training.

Die Feiertage habe mir witzigerweise an Gewicht gar nichts gemacht und das obwohl es da nicht bei einem Cheatday blieb. Es stagnierte eine Woche und sonst ging es weiter runter so dass ich nun bei 102,8 kg bin. Meine Hosen sind alle zu groß. Der Gürtel ebenfalls so dass gestern wenigstens eine Hose gekauft werden sollte. Draus geworden sind zwei Jeans, eine neue Trainingshose und zwei Sweatshirts, bei denen ich echt dachte das sie niemals passen. Ich werde langsam schmaler und will den Weg auch weiter gehen. Unter Hundert ist mein erstes Ziel und könnte vielleicht schon im Februar erreicht werden. Dann wäre das nächste Ziel die 44, 42, 40 und so weiter, doch alles mit der Zeit und mit bedacht.

Ein Fazit:
Ganz von alleine Essen wir bewusster. Es werden keine Kalorien gezählt, aber wir achten eher darauf wie viel ein Gericht hat. Wir essen mehr Obst und Gemüse. Kochen frischer. Das alles kam ziemlich von alleine. Wir haben immernoch Spaß am Essen und ich würde Lügen wenn ich nicht manchmal Lust auf etwas bestimmtes hätte…aber hat das nicht jeder? Das kenne ich auch aus der Zeit wo ich noch alles immer gegessen habe. Auch da hatte man die Lust auf etwas. Ich fühle mich nicht eingeschränkt und so liebe Kommentare wie gestern auf Facebook bringen einen ungheimlichen Motivationsschub. Ich will mich bewegen. Rumsitzen macht mich zum Teil auch hibbelig und so werden auch Einkäufe mit Rucksack zu Fuß erledigt wenn es nur wenige Teile sind.

Ich hatte zwei Vorbilder auf die ich wirklich neidisch war als ich deren Erfolg sah. Eine kenne ich nur aus dem Netz, aber es gab Vergleichsfotos, die anderen kannte ich schon seit meiner Jugend und immer als Übergewichtig. Jetzt ist sie rank und schlank und das auch in nicht Mal einem Jahr. Sicher gibt es solche Beispiele auch immer mal in der Presse, doch ist es ja etwas ganz anderes wenn man die Personen kennt. Ich möchte dahin wo meine Bekannte ist. So weit wie möglich runter und ich weiß jetzt das ich es schaffen kann.

Als ich 2016 anfing hat es noch nicht klick gemacht, dieses klick kam 2017 und half mir an mir zu arbeiten.

Jeder der bis hierhin gelesen hat…Danke….Bei Fragen gerne als Kommi oder auch als Email wenn ihr es nicht so öffentlich wollt (Email) ich werde so gut ich kann jede Frage beantworten, doch bin ich der Meinung das es den EINEN Weg nicht gibt, jeder muss seinen Weg finden. Wenn Interesse da ist berichte ich gerne auch weiterhin.

[Gebabbel] Die Reha in der Eleonoren-Klinik in Lindenfels

Seit fast zwei Wochen sind wir nun wieder Zuhause und ich möchte Euch von unserer Reha berichten. Ich habe, bevor wir gefahren sind, viel nach Berichten gesucht in denen es um Partner-Rehas ging und keinen gefunden. Also wird es wohl Zeit.

Im Oktober haben wir die Reha beantragt. Mein Mann wegen seinem kaputten Knie und ich wegen meinen andauernden Rückenschmerzen. Dazu sind wir beide Übergewichtig und seit September am Abnehmen. Das die Reha ohne Probleme bewilligt wurde hat uns schon etwas verwundert. Man hört so oft von Ablehnungsbescheiden und gerade ich war ja nie viel krank wegen dem Rücken. Ich habe mich stetig durchgebissen und wenn es nötig war mit Medikamenten ausgeholfen. Bei zwei bis drei halben Arbeitstagen die Woche ist das auch einfach.

Im November bekamen wir Bescheid das wir fahren dürfen und zwar nach Lindenfels-Winterkasten im Odenwald, in die Eleonorenklinik. Eine Klinik weit ab von Orten und Geschäften, doch da wir sowieso zu Zweit fuhren und die Bahnverbindungen hier recht schlecht sind stand fest, dass wir mit dem PKW anreisen.
Kurz drauf kam dann auch der Termin. Drei Wochen später sollte es los gehen. Bis hierhin ging alles recht flott, aber auch nicht zu schnell. Wir hatten genug Zeit alles vorzubereiten, denn mein Junior wollte alleine Zuhause bleiben. Die Aufregung war groß. Wie wird es wohl werden.

Als der Tag endlich da war fuhren wir früh los. 190 km weit entfernt lag die Klinik und Anreise sollte bis halb elf sein. Auf den letzten Drücker wollten wir nicht dort sein und konnten so in Ruhe los fahren. Während es Zuhause regnete und nichts auf Schnee hindeutete erwartete uns an der Klinik eine Landschaft in weiß. Für die Reha nebensächlich ;-) Doch für die Kleidungswahl vielleicht nicht ^^.

Wir meldeten uns an, luden das Auto aus und fuhren dies auf die Parkplätze unterhalb der Klinik. Der Weg raus kam uns recht beschwerlich vor…noch.
Die Stationsschwester nahm uns dann auf der Station auf und schickte mich zur Ärztin. Diese war eine Vertretung und wohl etwas gestresst, wenn ich nicht wirklich hätte etwas ändern wollen wäre ich wohl wieder umgekehrt, denn diese Ärztin empfand ich schon als etwas diskriminierend. Wer bitte arbeitet 30 Jahre in einer Adipositas Klinik und behandelt Übergewichtige als ob sie doof wären. Wie gesagt ich schiebe es mal gönnerhaft auf den Stress, aber es machte zu Beginn keinen guten Eindruck.

Danach ging es aufs Zimmer, dass die nächste nicht so schöne Überraschung bereit halten sollte. Es gab kein gemeinsames Bett. Eine Klinik die mit Partnerzimmern wirbt sollte sowas schon haben. Stattdessen gab es ein etwa Meter breites Bett und ein Schrankbett…ganz doll wenn man mit dem Rücken Probleme hat.
Drei Wochen nicht neben meinem Mann schlafen ist nun kein Beinbruch, doll fand ich es aber trotzdem nicht. Irgendwie war ich schon ein wenig bedient. Es gab auch nur einen Schreibtischstuhl und einen Sessel für den Tisch. Schränke waren auch nicht anders als in den Einzelräumen, für uns waren diese jedoch ausreichend. Wir konnten uns in allem arrangieren, aber unter Partnerzimmer verstehe ich etwas anderes.

Wir reisten Donnerstags an und bis zum Wochenende gab es kaum Anwendungen, dafür eben organisatorische Termine. Die Führung durch die Klinik gestaltete sich als kurze Erklärung wo etwas zu finden ist. Es ist auch alles recht gut beschildert, doch für jemand der nicht so fit ist sind die Wege echt sehr weit. Wir lernten eine Diätassistentin kennen, die uns unseren Chip fürs Mittagessen gab und den Speisesaal erklärte. Ich sollte laut der „netten“ Ärztin „nur“ 1000 Kalorien zu mir nehmen, das fand die Assistentin auch zu wenig und ich bekam 1200. Ich habe jedoch Buch geführt und blieb oft sogar unter den 1000. Mein Grundumsatz liegt bei etwa 1500.
Das erste Mittagessen gab es noch vor der Speisesaal-Führung und ohne den Chip. Gegen das Essen gibt es auch rein gar nichts schlechtes zu sagen. Ganz im Gegenteil. Die Portionen empfand ich als ausreichend. Es gab immer Salat den man sich nehmen konnte. Hier gab es einige Sorten jeden Tag, aber auch wechselnde Sorten. Wir haben in den drei Wochen keine Wiederholung im Speiseplan gehabt. Der Koch kannte uns irgendwann schon, so dass der Chip nicht mehr unbedingt gezeigt werden musste. Am Wochenende konnte man zwischen zwei Gerichten wählen. Montag bis Donnerstag zwischen dreien. Es wurde an die Vegetarier und auch an die Moslems gedacht. Auch Sonderwünsche wurden, wenn es möglich war, erfüllt. Ein ganz dickes Lob an die Küche in dieser Klinik.

Wir waren beide schon sehr gespannt auf die Anwendungen und hofften auf viele gemeinsame Kurse um auch gemeinsam Nachmittags etwas unternehmen zu können, doch hier wurden wir leider wieder enttäuscht. Nur selten hatten wir dieselben Kurse auch zusammen. Ausdauerschwimmen, Bewegungsbad, MTT und auch Ergometertraining machten wir oft entgegen gesetzt. Genauso die ADP Gymnastik und den Hydrojet oder auch die Vorträge. Auch da wurde keine Rücksicht auf Partner genommen. Ebenfalls kein Beinbruch, denn meist war noch vor vier für uns beide Feierabend.
Insgesamt haben uns fast alle Anwendungen Spaß gemacht. Die Therapeuten waren wirklich Spitze und wir haben manch ein nettes Gespräch geführt. Gerade das Ergometertraining und auch MTT hat uns so gut gefallen das wir ersteres jeden Tag und zweites jeden zweiten Tag machten auch wenn es nicht auf dem Plan stand. Schwimmen mochten wir beide nicht so gerne und Nordic Walking war so ein Termin auf den wir gerne hätten verzichten können, aber das sind ja persönliche Vorlieben.

Das Freizeitangebot ist auch recht eingeschränkt. Man kann in der Klinik Tischtennis oder Billiard spielen, kickern geht auch. Doch wenn man hier nichts eigenes mitbringt muss man sich das Zubehör an der Rezeption leihen und die hat nur begrenzt geöffnet. Draußen ist noch eine Minigolf Anlage, doch durch das Winterwetter konnten wir diese nicht nutzen. Schwimmen kann man nur zu wirklich wenigen Zeiten, ebenso in die Sauna gehen. MTT und Ergometer Training ist fast bis in die Nacht möglich gewesen.
Wir sind oft weg gefahren. haben uns die Gegend angeschaut, waren auf Weihnachtsmärkten, das alles war durch den eigenen PKW möglich. Es gibt allerdings auch eine Busverbindung nach Bensheim, ein kleines Städtchen das wir öfter besucht haben.
Ein großes Manko in der heutigen Zeit dürfte die Handyverbindung sein. Mit D2 hatten wir keine Problem, doch sah das bei anderen Anbietern auch anders aus und das hauseigene Internet sollte für 4 Stunden 10 Euro kosten.

Am Ende gab es wirklich nur weniges was uns nicht so sehr gefallen hat. Gar nichts was uns total gegen den Strich ging. Wir hatten eine tolle Zeit, die Micha schon hin und wieder zu langweilig wurde, mir dank genug Bücher weniger ;-)

Unser Fazit:

Positiv:
+ Freundlichkeit des Personals und der Therapeuten. Auch überwiegend der Ärzte
+ Super Essen mit ausreichenden Portionen und wechselnden Speisen, genug Auswahl an Belag, Brot bzw. Brötchen beim Frühstück und beim Abendbrot
+ Saubere Zimmer und Bäder.
+ Ausreichende Zeiten um freiwillig zu trainieren.

Negativ:
– Die Partnerzimmer sind eher für Patienten mit Begleitperson. Nicht auf Paare eingestellt.
– Das Planungsbüro bedarf wohl noch etwas Übung, auch hier keinen Rücksicht auf gemeinsame Reha, auch gab es Anwendungen die so hintereinander gar nicht statt finden konnten. Außerdem gab es Ausfall, der hätte verhindert werden können.
– Keine Beachtung der Gicht. Auch wenn diese mit angegeben war wurde in keinster Weise drauf eingegangen.
– Blutergebnisse wurden erst am Schluss mitgegeben und wurden auch vorher nicht besprochen.

Wir haben beide abgenommen und haben den Start in den Sport gefunden. Ab sofort wird trainiert am Ergometer, am Laufband und auch an den Geräten. Übrigens der Berg der uns am Anfang echt zu schaffen machte, war am Ende ein Klacks.

[Gebabbel] Goodbye 2017

Etwas später wie gewohnt kommt mein Goodbye für 2017. Das hat einen guten Grund. nachdem wir in Reha waren wollten wir viel Zeit mit uns und auch mit unserer Familie verbringen, dazu natürlich die Feiertage. Doch verzichten möchte ich darauf nicht, auch weil nachdem wirklich bescheidenen (nett ausgedrückt) 2016 ein wirklich wundervolles 2017 kam.

Familie: Unsere Familie ist gewachsen. Ende 2016 wünschte ich es mir noch so sehr und dieser Wunsch wurde wirklich erfüllt – Ich bin Oma. Die kleine Amelie kam am 14.11. auf die Welt und stellte damit unsere auf den Kopf. Zocken, Lesen und alles andere tritt in den Hintergrund. Ich kann gar nicht genug bekommen. Das machte sich auch in anderen Bereichen bemerkbar (zu den ich später kommen werde) Amelie ist quietschfidel und auch Mama und Papa haben alles gut überstanden.
Doch das sollte nicht die Einzige schöne Überraschung bleiben, denn 2018 kommt gleich das zweite Enkelkind und lässt unsere Familie weiter wachsen. Wir hoffen das Janine das gleiche Glück erleben darf und sind genauso gespannt und freuen uns genauso so sehr wie bei Amelie. Jedes Kind ist ein kleines Wunder auf das wir uns sehr freuen.
Viel mehr gab es gar nicht, aber das reicht ja eigentlich auch ;-)

Freunde: Dieses Jahr war Steffi mal wieder hier und wir waren auch dort. Anette konnten wir mal außerhalb der Buchmesse treffen und auch sonst können wir kaum klagen. Leider sind meine Freunde zum Großteil weit weg und so sieht man sich selten, aber zu Zeiten des Internets hat man ja genug Möglichkeiten um in Kontakt zu bleiben.

Internet: Das Internet ist manchmal Fluch und Segen. Ohne hat man mehr Zeit für andere Dinge, aber ich könnte zu manchen Leuten kaum so guten Kontakt halten. Die Größte Überraschung war, dass ich dieses Jahr eine Kindergartenfreundin wieder gefunden habe, oder eher meine Mutter hat sie gefunden. Katja liebe Grüße von hier aus ;-)

Hobbies: Tja Hobbies. Ja ich lese immer noch gerne, aber der Blog rutscht immer mehr in den Hintergrund, was fleißige Leser gewiss bemerkt haben. Ich habe die REs stark reduziert, weil ich zwar viel Lust zum lesen habe, aber nicht mehr immer meine Meinung kund tun möchte. Es wird mir auf ein wenig dadurch verleidet weil es immer wieder neue Sachen gibt, die zu beachten sind. So steht es noch nicht fest wie es genau 2018 hier weiter gehen wird. Ich habe beschlossen einen Weg für mich zu finden, doch wie der aussieht wird sich erst noch zeigen.
Durch die neue Kamera habe ich das Fotografieren wieder für mich entdeckt. Der Foto-Freitag war geboren und es gibt dort noch viele Bilder zu sehen. Einzig Bilder von der kleinen Amelie wird es hier nicht geben. Sie soll selber entscheiden können was man von ihr sehen darf.
Das Zocken ist auch weniger geworden. Ich habe irgendwann so ein wenig die Lust verloren und vermisse es auch kaum. Höchstens die Leute mit denen wir uns im Sommer auch getroffen haben.
Wie ihr seht treten bei mir Hobbies schon etwas in den Hintergrund, aber ich denke das ist normal und bei fast jedem so.

Besondere Ereignisse: Natürlich die Geburt der kleinen Amelie. Jedoch auch unsere Reha. Micha konnte leider irgendwann auf Grund starker Knieschmerzen gar nicht mehr arbeiten. Wir dachten nun kommt die OP, doch die eine Variante ist nicht möglich und für ein Gelenk ist er noch zu jung. Also kam die Empfehlung abzunehmen, denn weniger Gewicht bedeutet weniger Druck auf das Knie und auch weniger Schmerzen. Kaputt bleibt jedoch kaputt. Dazu eine Reha. Durch meine stetigen Rückenschmerzen bekam ich auch eine und wir konnten Ende des Jahres drei Wochen im Odenwald verbringen. Einen ausführlichen Bericht wird es die nächsten Tage geben, aber so viel sei schon gesagt. Uns hat sie gut getan und wir wollen einiges verändern. Wir haben ja schon Mitte September begonnen abzunehmen. bei mir sind es nun über 10 Kilo was mich schon ein wenig stolz macht. Dazu kommt nun regelmäßiger Sport um Ausdauer und wichtige Muskeln für Rücken und Knie zu stärken. Wir sind sehr motiviert und hatten auch in der Reha Spaß dran.

Ich freu mich auf 2018, auf die Dinge die uns erwarten und hoffe das es ganz viel Gutes sein wird. Ich habe nie gute Vorsätze weiß jedoch das ich weiter abnehmen möchte (unter 100 ist das erste Ziel) und regelmäßig Sport treiben möchte. Ich merke das es gut tut. Ich bin sehr gespannt auf die Geburt des zweiten Enkelkindes. Mal schauen wie es mit dem Blog weiter geht. Das wird sich zeigen.

Ich wünsche Euch das ihr ein Sonnenschein Jahr habt.
Ich würde mich freuen weiterhin von Euch zu lesen und Danke Euch für Eure Treue auch wenn es hier ruhiger ist.

[Blogparade] Happy Birthday to Mem-o-ries

Heute wird mein Bücherblog sage und schreibe sieben Jahre alt. Viele meiner Mitstreiterinnen von damals sind leider gar nicht mehr da, in der Bloggersphere, viele viele neue Blogger kamen hinzu. Ich habe nette Menschen kennen gelernt, aber auch Neider erlebt, wenn auch nicht unbedingt auf meinen Blog. Ich hatte nie die Absicht riesengroß zu werden. Ich glaube vor sieben Jahren wäre da den wenigsten dieser Gedanke gekommen. Ich habe für mich angefangen zu Bloggen.
Mehr wie einmal habe ich es überlegt aufzugeben, doch dann würde mir vieles fehlen. Nicht die Bücher, denn die kann man auch lesen ohne zu Bloggen. Heute ist es leichter wie eh und je gute Bücher zu bekommen und das ohne illegale Portale zu nutzen oder jedes Buch kaufen zu müssen. Nein es würden mir die anderen Bücherwürmer fehlen. Sei es auf den verschiedenen Portalen oder von anderen Blogs. Dazu die jährlichen Treffen auf der Buchmesse. All das lassen mich weiter machen. Wie lange noch? Ich weiß es nicht. Eigentlich Blog ich schon seit 11 Jahren (vorher über andere Themen) und zu schreiben gibt es eigentlich immer etwas, doch wenn ich irgendwann merke das es nur noch anstrengend ist wäre auch für mich der Ofen aus.

Die Tage habe ich eine schöne Blogparade von angeltaerz auf dem Blog von Niliversum entdeckt und dachte anstatt ein Gewinnspiel zu veranstalten erzähle ich etwas über mich und meinen Blog.

1. Wer bist du? Stell dich vor!
-> Ich bin Natalie, 40 Jahre alt und büchersüchtig. Anders kann man es gar nicht mehr beschreiben, wenn man meinen SuB so anschaut. Ich bin Mutter von drei, zum Teil, erwachsenen Kindern und werde dieses Jahr noch Oma. Ich lese seit ich es in der Schule beigebracht habe und auch schon vorher war das Interesse an Büchern groß. Früher waren es Internatsgeschichten wie Hanni und Nanni oder auch Burg Schreckenstein, die mich die Nächte durchlesen ließen. Heute sind es Thriller, Liebesromane und Jugendbücher in fast jedem Genre. Ich bin froh das mein Mann mein Hobby akzeptiert und auch stellenweise unterstützt. Schließlich kann es nicht jeder vertragen, wenn man sich lieber absondert zum lesen, anstatt gemeinsam was zu machen.
2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?
-> Wie oben schon geschrieben blogge ich eigentlich schon seit Frühjahr 2006. zunächst waren es Layouts vom digitalen Scrapbooking die ich zeigte, erst 2010 begann ich über Bücher zu bloggen. Die Layouts rückten in den Hintergrund, die Bücher wurden immer präsenter. Nun gibt es einmal die Woche Fotoposts, die glaube ich, auch recht beliebt sind. Ans bloggen gekommen bin ich durch meine Freundin Steffi, die damals selber noch einen Blog schrieb. Ich fand und finde es toll zu sehen was ich schon alles gelesen habe und praktisch ist es zudem. Mir ist es in der Zeit nur einmal passiert das ich ein Buch doppelt hatte.
3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?
-> Ja mein Umfeld weiß es und liest auch mit. Niemand ist gegen das Bloggen, alle sind auch gespannt was es neues gibt und meine Ma war sogar schon Gastrezensentin.
Ich mache kein Geheimnis aus dem Bloggen, Immer wenn das Gespräch darauf kommt rede ich gerne darüber, es ist doch auch nichts wofür man sich schämen muss.
4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?
-> Ja ich bin täglich bei Facebook, teile dort aber meist nur meine Posts, genauso wie auf Instagram und Twitter. Die Buttons zum Folgen findet ihr auf der linken Seite. Ich bin nicht so der aktive Schreiber, aber ihr verpasst keinen meiner Beiträge mehr.
5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? 
(Trau dich und sei ehrlich)
-> Mich stört das es Blogger gibt, die meinen sie wären die besten, die VIPs, das merkt man oft deutlich auf der Buchmesse. Den meisten dieser Blogger folge ich gar nicht mehr und es macht mich trurig, wenn man stellenweise noch nichtmal mehr gegrüßt wird. In den Anfängen ist man sich fast um den hals gefallen, heute würdigen sie mich nicht mehr eines Blickes. Das ist dann eben so, mich muss nicht jeder mögen, doch mag ich diese Arroganz nicht.
Zudem stören mich die Klauereien und andere Bloggerquerelen, das man sich ärgert wenn von einem etwas geklaut wird, ja klar das kann ich gut nachvollziehen und ich gehöre zu denjenigen die für das Öffentlich machen ist, einfach damit jeder weiß wo Rezensionen sein könnten, doch Blogposts in denen immer wieder über negative Sachen gemeckert wird und das teilweise zum x-ten mal finde ich einfach nur nervig. Sicher ist nicht immer alles Eitel Sonnenschein, aber diese Blogger stellen die Bloggerwelt negativer dar als es sein müsste. Sie tun sich und anderen damit keinen Gefallen. Meist halte ich mich aus solchen Postings auch raus.
6. Und was magst du an der Bloggerwelt?
->Die lieben menschen mit denen ich auf einer Wellenlänge bin, die ich auf Buchmessen treffe und bei denen ich nie das Gefühl habe fremd zu sein. Hier sind schon einige tolle Freundschaften entstanden. Es gibt einfach ein Thema das alle interessiert und irgendwann redet man über alles mögliche.
7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?
-> Ich lese auch Rezepteblogs, schon alleine um mal etwas neues auszuprobieren. Ansonsten wirklich nur Buchblogs und das mittlerweile weniger als mir lieb ist und ich es eigentlich gerne tun würde
8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!
-> Ich habe viele Blogs abonniert, leider ist Sabine Büchersüchtig nicht mehr da, sie hat mich all die Jahre begleitet. Mittlerweile sind es drei, vier Blogs auf denen ich alles lese, andere dann eher sporadisch wenn mich ein Thema interessiert
Sabine vom Niliversum. Wir haben uns leider noch nie getroffen, aber ich mag ihre lockere Art und liege beim Buchgeschmack mit ihr auf einer Wellenlänge. So ist es kein Wunder das ich auch dort regelmäßig lese
Mel von Bookrecission begleite ich schon ganz lange. Leider wohnen wir viel zu weit auseinander und begegnen uns nur mal auf der Messe, aber dann ist die Freude umso größer.
Anette von KatzemitBuch und das nicht nur weil wir in einem Team sind und ich auch dort ab und an mal was schreibe.
Ich könnte hier noch so viele auflisten. Monika vom Lesestrand, Claudia von Claudias Bücherregal und und und, aber das würde wirklich den Rahmen sprengen. Meine Blogroll enthält einige der Blogs die ich regelmäßig lesen, meistens vergesse ich da leider zu aktualisieren

Zum Ende hin sei noch gesagt, das ich mir schon wünsche auch noch einen achten, neunten oder gar zehnten Geburtstag zu feiern, doch wer weiß schon was das Leben bringt. Danke Euch für die letzten sieben Jahre!!!

[Gebabbel] Abgebrochen, aber warum?

Gerade in der letzten Zeit häufen sich die abgebrochenen Bücher bei mir. Das hat unterschiedliche Gründe, die ich selber nicht immer verstehe. Natürlich mache ich mir Gedanken warum mir gerade ältere Bücher keinen Spaß mehr machen. Hat sich mein Geschmack so geändert, oder wäre es genauso gewesen wenn ich die Bücher direkt gelesen hätte?

Es gibt verschiedene Gründe warum ich Bücher abbreche. Ein mieser Schreibstil ist der seltenste, am Häufigsten wohl weil mich die Bücher einfach nicht fesseln. So bin ich nun viele Thriller die hier standen durchgegangen und habe Bewertungen gelesen. Viele habe ich danach aussortiert. Sicher es könnte sein das sie mir dennoch gefallen, aber ich bin es auch ein wenig Leid immer nur anzulesen wenn es um meinen Alt-SuB geht.

Als letztes habe ich ein Fantasy Jugendbuch abgebrochen. Irgendwie konnte es mich auch nicht richtig fesseln. Die Story fing gut an und ich las fast 150 Seiten bis ich aufgab weil der Funke nicht endgültig übersprang. Wieder zwei Tage an denen ich nur selten zu dem Buch gegriffen habe wo ich anderes hätte lesen können. Dazu habe ich Geld zum Fenster hinaus geworfen, denn zumindest dieses Buch habe ich gekauft weil ich es unbedingt haben wollte. Ich bin gewiss nicht geizig, aber zum wegschmeißen ist mir das Geld dann doch zu Schade.

Ich lese immer wieder davon das man kaum Bücher abbricht oder negativ bewertet weil man seinen Buchgeschmack ziemlich genau kennt. Bin ich da die Ausnahme? Oder lasse ich mich zu sehr von anderen Bloggern verleiten, denn die Bücher um die es geht werden meistens bei Bloggern oder auch auf FB in der Timeline hoch gelobt. Bin ich so anders?

Ich weiß es ehrlich nicht. Ich weiß nur das ich persönlich meine Konsequenzen daraus ziehe und das schon eine ganze Weile. Ich kaufe so gut wie gar keine Bücher. Lieber warte ich etwas länger und ertausche sie dann. Auch nicht doch, gerade für Verlage und Autoren nicht, aber ich habe keine Lust am Ende wieder enttäuscht zu werden. Wenn ich ein Buch in ein paar Jahren (das letzte Abgebrochene Buch hatte ich 2013 gekauft) immernoch unbedingt haben möchte kaufe ich es auch dann gerne, aber für den Moment sollte ich mich da wohl etwas zurück halten, doch das fällt schwer ^^

Wie ist das bei Euch. Brecht ihr oft Bücher ab? Aus welchen Gründen? Sind es eher Ältere oder Neuere Bücher? Hat sich Euer Geschmack in den letzten Jahren stark geändert?

[Gebabbel] Mein 40. Geburtstag

Normalerweise muss ich nicht unbedingt von meinen Geburtstagen berichten. Vielleicht mal kurz erwähnen, aber mehr auch nicht. Man wird eben jedes Jahr älter. Am Ende ist es jedoch nur eine Zahl die sich ändert.

Dieses Jahr sieht das ein wenig anders aus. Weil er so schön war, weil er rund war, weil er anderes nach sich zieht, weil ich einfach von den tollen Geschenken und vor allem dem tollen Tag bzw. Tagen berichten mag.

Am Donnerstag hatte ich Geburtstag und weil ich sowieso selten vor 0 Uhr ins Bett gehe konnte ich noch vorm schlafen gehen mein Wichtelpaket auspacken. Da ich das diesjährige Tauschpaket- Geburtstagswichteln organisiere wusste ich wer mich bewichtelt und wartete vorher nur gespannt auf mein Paket. Natürlich war ich neugierig was in dem relativ großem Paket drin ist und hatte es recht eilig beim auspacken. Viele Päckchen kamen zum Vorschein die nun nach und nach vom lästigen Papier befreit werden sollten. Hervor kamen zwei Wunschbücher, Lieblingssüßigkeiten, ein immerwährender Kalender mit schönen Sprüchen und gut riechende Bodylotion und Duschbad. Danke an Fay für das tolle Paket. Du hast meinen Geschmack perfekt getroffen und ich hoffe meine Wunschbücher bescherten Dir keine grauen Haare.

Nun ging es erst einmal schlafen, aber nicht ohne mir einen Wecker zu stellen. Wirtz geht auf 10 Jahres Tour und ich wollte gerne dabei sein. Der Pre-Sale sollte morgens starten und ich hoffte auf gute Karten und ein wenig Geburtstagsglück

Das Glück war auf meiner Seite, auch wenn mir die Wunschplätze immer wieder unter dem Mauszeiger weg geschnappt wurden bekam ich am Ende Karten für einen Sitzplatz für Micha und mich. Es passte perfekt war doch nicht nur mein Geburtstag, sondern auch Micha und mein Kennelerntag jährte sich zum 10. Mal. So können wir uns auf ein denke ich tolles Konzert im Mai freuen.

Der restliche Vormittag blieb unspektakulär. Es gab viele viele Gratulationen auf Facebook und auch per WhatsApp über die ich mich sehr gefreut habe.

Die nächste Überraschung folgte am Mittag. MIcha machte früher Feierabend und überraschte mich mit einem wunderschönen Blumenstrauß. Er duftet heute noch nach Flieder und sieht immernoch so schön aus. Der Blumenstrauß war jedch nicht das Einzige was ich bekam, vor zwei Wochen bereits habe ich eine neue Kamera und ein Extra Objektiv bekommen. Damit

kann ich nun meine Fotoseite wieder füllen. Ich war schon auf Tour und habe einige schöne Bilder gemacht. Nun kann sich erstmal wieder keiner Retten ;-)

Aber nicht nur Micha kam früher nach Hause, auch meine Ma schaute mit einem kleinen Sträußchen in der Mittagspause vorbei. Die große Fete sollte es ja erst Samstags geben, doch so ganz ohne Besuch wollte sie den Tag doch nicht verstreichen lassen.

Meine Geburtstagsecke von Donnerstag, nur der schöne Strauß von Micha fehlt auf dem Bild doch alles andere ist drauf zu entdecken. Jede Menge toller Geschenke. Das Geld was ich von meinem Junior bekam gab es für die Kamera dazu. Er hatte wirklich überlegt ein Buch zu kaufen hat es dann aber doch gelassen. Hätte wohl auch nicht funktioniert (wie wir dann Samstag erfahren haben hatte die örtliche Buchhandlung keins der von mir genannten Bücher da und es waren schon ein paar)

Samstag sollte gefeiert werden und Mittags schon bekam ich Besuch von meinem Vater, der mir auch Blümchen brachte. So viel Blümchen wie dieses Jahr bekam ich noch kein Jahr und über jedes Einzelne habe ich mich sehr gefreut. Sie waren auch alle unterschiedlich und bringen hier nun ein wenig Frühling rein wo es gerade draußen trist und grau ist.
Samstag war dann Familie und Freunde eingeladen. Auf meine Familie war verlass leider nicht wirklich auf unsere Freunde. Einer musste absagen, einer rührte sich gar nicht. Nur mein bester Freund Gerd kam später am Abend und rundete den wirklich tollen Geburtstag ab. Nach und nach kamen meine Kids, meine Eltern, meine Schwester und auch Gerd und jeder brachte wirklich tolle Geschenke mit. Obwohl ich mir wegen der Kamera Geld gewünscht habe wuchs mein Gabentisch an. Ich bin nun stolze Besitzerin einer Schatzkiste (von meiner Schwester und ihrem Freund) Während es ihm etwas unangenehm war fand ich das Geschenk echt cool. Die Kiste ist wunderschön und ich habe ja nicht gesagt in welcher Form ich mir das Geld wünsche *lach* So gab es 40 Euro in 1 Cent Münzen. Unsere Bank wird sich freuen. Außerdem gab es ein Pfännchen mit Geld zum verbraten (Schon geschehen) noch ein Blümchen, Ein schönes selbstgemachtes Schiefertablett, Muzemandeln, ein besonderes Geschenk weil ich sie so liebe und es sie hier nicht so oft bis gar nicht gibt. Nun habe ich ein ganzes Glas voll…okay heute nur noch die Hälfte ;-) Außerdem gab es eine Spezial Yoghurette. Ich mag die Sonderedition Sauerkirsch mit Marzipan Geschmack so so gerne, so sehr das der Freund meiner Kleinen schon ihren ganze Bestand aufgekauft haben. Zum Geburtstag bekam ich nun eine selbst kreierte Schokolade in der Geschmacksrichtung.

Es war so schön wie jeder sich etwas hat einfallen lassen um mir eine Freude zu machen. Ich bin auch heute noch ganz geflasht davon. DANKE

[Gebabbel] Goodbye 2016

Eigentlich sollte ich nun hier sitzen mit freudigen Nachrichten. Doch leider wurde nichts daraus und wie so vieles gehört dieses Nichts-draus-werden zu den traurigen Ereignissen in diesem Jahr. Insgesamt war es ein trauriges Jahr. Vor allem seit Juni gab es jeden Monat neue schlechte Nachrichten. Ich wünsche mir dass das nächste Jahr besser wird und ich Ende 2017 viele viele tolle Nachrichten verkünden kann

Familie: Diese wurde dieses Jahr auf eine harte Probe gestellt. Das Jahr Begann mit einer Party zum 40. Geburtstag meines Mannes bei der es recht voll wurde in unserer Wohnung. Es war lustig und schön. Nichts ahnend das im nächsten Monat das negative Anfing.
Im Februar hatte die Lebensgefährtin meiner Tochter einen Unfall. Ansich kein schönes Ereignis, aber mit positiven Nebeneffekt, denn Janine und ich bekamen so wieder einen Draht zueinander, dünn, aber er war da.
Im April war dann Konfirmation von Luca. Die letzte große Feier die wir ausrichten müssen und für Luca einen Schritt weiter zum Erwachsen werden. Es war ein schönes Fest, was er auch so empfand. Eine tolle Nachricht gab es zum Fest für mich auch. Ich sollte Oma werden.
Im Juni begann dann die Unglücksserie. Janine hatte einen schweren Unfall. So schwer das sie aus dem Auto geschnitten und mit dem Hubschrauber in die Klinik geflogen werden musste. Ich möchte so eine Angst nie wieder erleben. Die Stunden zwischen Hoffen und Bangen waren schlimm auch wenn sie am Ende „nur“ Knochenbrüche davon trug hat die Aufregung gereicht. Ich wusste nicht das Rettungshubschrauber auch vorsorglich zur Klinik fliegen. Für mich war der Rettungshubschrauber immer gleichbedeutend mit Lebensgefahr. Diese war hier nicht gegeben doch das erfuhren wir erst gefühlte Stunden nach dem Unfall. Die Angst sie zu verlieren hat mir so einiges klar gemacht und auch die letzten Differenzen wurden ausgeräumt, auch mit ihrer Lebensgefährtin.
Im Juli dann der nächste Schlag. Ich werde morgens von meiner großen geweckt, die gerade ihr Baby verloren hat. Die kleine Sophia kam am 5. Juli viel zu früh auf die Welt. Wieviel sollten wir noch aushalten müssen? Wir hatten uns alle so auf die Kleine gefreut. Die ersten kritischen Wochen waren rum und dann der Schlag. Eine Entzündung war Schuld das ich nun nicht als Oma hier sitze sondern bei einem Rückblick, der mit viel Trauer verbunden ist.
Es sollte nicht alles sein, auch wenn es mit die Härtesten Schläge waren. Im Oktober starb erst meine Ex Schwiegermutter nach längerer Krankheit und dann meine Großtante. Zu Beiden hatte ich nur sporadisch Kontakt und doch traf es mich.
Im November dann der nächste Schlag. Die Lebensgefährtin meiner Kleinen hatte wieder einen Unfall, diesmal mit tödlichem Ausgang. Wir hatten gerade erst wieder besseren Kontakt. Zwei Tage vorher waren die Beiden hier und dann das. Sie hinterließ neben ihrer Familie und meiner Tochter noch eine eigene Tochter, die 10 Jahre alt ist. Neben der Trauer kam Wut dazu, Wut darauf warum der Unfall überhaupt passiert ist. Aber auch Angst vor allem bei meiner Kleenen, denn sie stand nun da ohne Freundin, aber mit ganz vielen Sachen die Organisiert werden mussten. Der Dezember war beherrscht von Wohnung ausräumen und Sachen organisieren. Weihnachtsstimmung kam bei uns nicht so wirklich auf. Auch an Silvester werden wir bei uns Zuhause bleiben und das Jahr bei TV und/oder PC ausklingen lassen. Ein Jahr zum vergessen was die Familie betraf. Einfach weil zu viele Menschen gehen mussten, die wir mochten und lieb hatten, oder auch lieb haben wollten. Viele andere Dinge sind dabei in den Hintergrund gerückt.

Freunde: Tja hier gibt es nicht wirklich etwas Neues zum letzten Jahr. Auch wenn ich viele liebe Menschen kenne und mit ihnen Schreibe oder rede. Neue Freund gab es da nicht. Muss es auch gar nicht. Ich habe viele liebe Leute aus dem Netz die mich dieses Jahr sehr unterstützt haben. Viele liebe Worte bekam ich zu hören und zu lesen. Es gab neue Bekanntschaften, die ich auch schon nicht mehr missen möchte (dazu unter Hobby mehr) und auch Ende des Jahres erreichten mich liebe Karten mit guten Wünschen fürs nächste Jahr.
Sehen konnte ich dieses Jahr Steffi. Wir hatten einen tollen Grillnachmittag und auch so haben wir Kontakt, aber wie der Alltag manchmal so ist mit vier Kindern, Arbeit und allerlei anderem muss man immer irgendwo Abstriche machen.
Gerd habe ich auch ganz oft gesehen. Das beste was NAdja mir „dagelassen“ hat. Ein Freund der zuhört (wenn ich das möchte) und da war als ich es brauchte. Ihn mag ich nicht mehr missen.

Internet: Das Internet ist nötig um meiner Hobbies nachzukommen und um Kontakt zu halten zu lieben Menschen. Dieses Jahr hat es viel Raum eingenommen in meinem Leben, auch weil mir nicht immer der Kopf nach Lesen stand. Ich denke daran wird sich nicht viel ändern im nächsten Jahr. Eben wegen meiner Hobbies, aber mehr sollte es auch nicht werden.

Hobbies: Éins meiner Hobbies ist uns bleibt das Lesen, doch es wird weniger. Irgendwann habe ich dann für mich beschlossen das Bloggen etwas zurück zu schrauben um wieder mehr Spaß an Büchern zu haben. Ich habe gerne REs zum Lesen auch weil es immer die aktuellsten Bücher sind, doch die Bücher die in meinem Regal stehen und die ich gekauft, getauscht oder auch gewonnen habe blieben auf der Strecke. Schon ab dem Entschluss merkte ich das mir das Lesen wieder mehr zusagte (bis der nächste Schlag kam) und ich werde es auch in 2017 so halten das ich mehr meine Alt-SuB Bücher lesen werde und es nur noch wenig Rezensionen geben wird. Vorerst ist kein Blogende in Sicht, doch es wird so ruhig bleiben wie es die letzten Monate war.
Ein anderes Hobby, das dieses Jahr auch viel Lesezeit fraß ist ein Spiel: „7 days to die“ es ist ein Survival Game in dem man Zombies killt und viel bauen kann. Es ist das einzige Spiel dieser Art das ich spiele und das schon seit 2015. Doch seit diesem Jahr bin ich Admin auf dem Server auf dem ich spiele und das frisst einiges an Zeit. Dazu kommt die Community. Die ist es, die für mich dieses Spiel ausmacht. Liebe Menschen die dasselbe Interesse haben. Wir treffen uns im Team Speak und so sind die Abende meist damit belegt zu spielen und zu quatschen. Hier hat sich das Jahr über eine tolle Truppe gebildet, die mich zum Lachen bringen, aber manchmal auch an den Rand des Wahnsinns *lach* Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr doch mal mit einem Treffen, mal schauen.

Besondere Ereignisse: Gab es nicht wirklich. Oder ich habe sie bei dem vielen negativen einfach verdrängt. Kann natürlich auch sein. Im Job läufts, Gesundheitlich mal so mal so. Mein Rücken hat sich etwas beruhigt, zwickt aber hin und wieder mal. Meine Kids sind trotz der harten Schläge auf einem guten Weg und meinen Mann möchte ich sowieso nicht missen.

Ich freue mich auf das nächste Jahr. Wieder ein neues Blatt, das hoffentlich gefüllt wird mit vielen tollen Erlebnissen und Ereignissen und hoffentlich mit keinerlei schlechten Nachrichten. Ich wünsche mir Oma zu werden und Ende 2017 damit Angeben zu können. Ich wünsche mir das meine Kleine eine Wohnung findet und glücklich wird. Ich wünsche mir das wir Ende 2017 mehr sind und nicht weniger.

Ich wünsche Euch das ihr ein Sonnenschein Jahr habt, das ihr gut ins neue Jahr rein kommt. Egal wie ihr den Jahreswechsel verbringt. Ich würde mich freuen weiterhin von Euch zu lesen und Danke Euch für Eure Treue auch wenn es hier ruhiger ist.