[Rezension] Michael Hübner – Stigma

Michael Hübner
Stigma
ISBN 978-3-442-47417-2
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen bei Goldmann

Inhalt:
Tom Kessler wurde als er dreizehn war für mehrere Stunden festgehalten und wohl auch misshandelt. Er selber kann sich daran gar nicht mehr erinnern und auch all die Jahre die danach kamen sind nicht wirklich vorhanden. Er weiß nicht wie sein erster Kuss war oder wie sein erstes Bier geschmeckt hat. Seit damals als er in den Händen dieses Mannes war muss irgendetwas sehr Grausames passiert sein, wovon nur der Täter selbst und Tom etwas weiß. Allerdings ist der Täter tot. Er hat sich selbst getötet als die Polizei das Haus stürmte. Dort fand sie auch noch mehr Leichen. Nun dreizehn Jahre später finden sie die Leiche eines fünfjährigen Mädchens genauso positioniert wie eine der Leichen damals. In ihren Mund finden sie eine Nachricht in der es um die Ereignisse von damals ging und die an Tom gerichtet ist. Der Täter will das Tom sich erinnert, aber Tom würde lieber weiterhin alles vergessen was gewesen ist…

Meine Meinung:
„Was braucht man für einen guten Thriller“ ist eine der Fragen die in diesem Buch gestellt werden und Michael Hübner wusste genau was man braucht.
– Spannung: Die war von Anfang bis Ende vorhanden, mich hat dieses Buch nie gelangweilt, ganz im gegenteil wäre mir die Augen nicht zugefallen hätte ich wohl die Nacht durch gelesen um es zu beenden und heute morgen habe ich ganz schnell weiter gelesen.
– Interessante Figuren: Auch die gab es zu genüge fangen wir mal mit der Hauptfigur Tom Kessler an, ein sympathischer junger Mann, der in seinem Trauma gefangen ist. Er kann seine Angst nicht überwinden und macht seine Situation immer schlimmer. Dr. Westphal, die Therapeutin, die sehr bemüht ist Tom zu helfen. Fanta, sein einziger Freund der immer zur Stelle ist wenn Tom ihn braucht. Dann noch seine Frau und sein Sohn, gewissermaßen Stützen in seinem verkorksten leben nach dem Vorfall.
– Eine interressante und stimmige Geschichte. Das hat Hübner Perfekt hinbekommen trotz Wendungen und Wirrungen verlor ich nie den Faden und fand die Geschichte sehr stimmig und nie unlogisch.

Also alles für einen guten Thriller hat Stigma, ein Buch das mich fasziniert hat, weil ich mich mal wieder Frage wie man auf so eine Idee kommen kann und die mich auch deshalb fasziniert weil nichts so ist wie es scheint und man nie wusste wo der nächste Absatz hinführt.

[Rezension] Andreas Winkelmann – Bleicher Tod

Andreas Winkelmann
Bleicher Tod
ISBN 978-3-442-47589-6
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Goldmann

Inhalt:
Eine Frau ist gefangen und glaubt ihrem Tod nah zu sein. bis ihr Peiniger kommt und es noch viel schlimmer macht, als der Tod alleine sein könnte.
Derweil besucht Kommissarin Nele Karminter ein Seminar über Psychopathen in dem sie erfährt das unter 100 Stück 4 davon zu finden sind. Das heißt 1 unter 25, wie bald sie einem begegnen wird ahnt sie da noch nicht…

Meine Meinung:
In die Geschichte kam ich anfangs nur schwer rein, woran das genau lag kann ich noch nicht einmal sagen. Es dauerte so die ersten 75 Seiten an, aber dann war ich endlich mitten im Geschehen. Die Beschreibungen der Leiche und der Gegebenheiten hat Andreas Winkelmann wieder so gut hinbekommen, das ich selbst beim Lesen das Grauen bekam. Ich fieberte mit und bangte mit, wie es bei einem guten Thriller sein sollte.
Der Autor hat mit verschiedenen Handlungssträngen begonnen, denen ich auch recht gut folgen konnte und die sich im laufe der Geschichte gut verknüpft haben, immer klarer wurde das Bild was sich zeigte, aber der Täter blieb bis zum Schluss ein Ratespiel. Andreas Winkelmann schaffte es mal wieder mich in die Irre zu führen und zu zeigen: Nichts ist so wie es scheint und es kommt immer anders als man denkt.
Es gibt nur einen einzigen Nachteil den ich für mich bei diesem Buch gefunden habe. Nele die Kommissarin und ihre Freundin Anou, sind vielen Lesern schon aus Tief im Wald unter der Erde bekannt und da sein oder andere aus dem Fall wird auch zur Sprache gebracht. Ich selber habe das Buch noch nicht gelesen und weiß nun auch nicht ob ich nicht eventuell schon zu viel davon weiß, aber das werde ich dann merken und gerne auch berichten, aber um dem vorzubeugen sollte man Tief im Wald unter der Erde vielleicht vorher lesen.

[Rezension] Christoph Lode – Pandaemonia Bd. 3: Phoenixfeuer

Christoph Lode
Pandaemonia Bd. 3: Phoenixfeuer
ISBN 978-3-442-47175-1
Taschenbuch
12,- €
Erschienen bei Goldmann

Inhalt:
Nachdem Jackon sie verraten hat sind alle Gefangen genommen worden. Lucien und Liam, Madalin und die drei Kinder und auch Vivanas Vater. Livia ist gestorben und hat Vivana noch ihre Kräfte übertragen. Vivana lebt nur noch, weil sie für Ruac Essen suchen war und will nun die anderen befreien. Dabei bekommt sie unerwartete Hilfe von Lucien, den Alb, der bereits von Jackon befreit wurde, denn Jackon hat endlich gemerkt was für ein falsches Spiel Lady Sarka spielt. Lady Sarka will wissen was die Gruppe mit dem gelben Buch vor hatte und spielt weiter ihr böses Spiel, dadurch werden die Lichtwände des Pandaemoniums immer schwächer und es droht Gefahr….

Meine Meinung:
Christoph Lode ist mit dem dritten Band seiner Pandaemonia Trilogie ein großartiges Finale gelungen. Seit langem mal wieder habe ich ein Buch in einem Rutsch durch gelesen, das zum Einen daran lag das ich alleine war und viel Ruhe hatte, zum Anderen natürlich daran lag dass dieses Buch so spannend war das ich es nicht aus der Hand legen wollte. Außer um zwischendurch Berichte bei Lies& Lausch reinzusetzen, da ich dieses Buch auf Grund einer Leserunde dort jetzt gelesen habe. Phoenixfeuer gliedert sich direkt an den Vorgänger an und geht nahtlos weiter, allerdings mit einer Besonderheit, die ich so auch noch nicht hatte. Es gab einen kurzen Rückblick, den ich, auch wenn ich noch wusste was im letzten Band geschah, recht gut fand. So war man wieder auf dem Laufenden. Ob er für Quereinsteiger ausreicht…hmm…schwierig, ja eigentlich schon, aber mir persönlich wäre es nicht genug. Ich würde lieber selber lesen wollen auch wenn dieser Rückblick alles treffend zusammen fasst. Ebenfalls direkt am Anfang findet man ein Personenregister, was ich nicht brauchte, aber bei doch recht vielen Namen ganz nützlich sein kann, gerade auch um sich wieder rein zu finden. Das sind also die Hilfsmittel um wieder mitten im Geschehen zu sein. Ich war es eigentlich sofort, und wie schon geschrieben mochte ich das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen. Gut 460 Seiten waren sehr kurzweilig, sehr spannend und sehr schlüssig erzählt. es waren die Altbekannten Protagonisten, die aber doch manchmal sehr überraschend handelten, was nicht negativ gemeint ist. Mir wurden Personen sympathisch die ich im letzten Band lieber aus der Ferne gesehen hätte und nichts wirkte aufgesetzt oder unpassend auch das Ende fügte sich dann super rein und zeigt das Christoph Lode sich da wirklich Gedanken gemacht hat. Ihr wollt wissen wieso?? Na, das werde ich hier nicht verraten dafür müsst ihr schon selber lesen.

[Rezension] Beate Sauer – Am Hofe der Löwin

Beate Sauer
Am Hofe der Löwin
ISBN 978-3-442-46826-3
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen im Goldmann Verlag

Inhalt:
Wir haben das Jahr 1127, Aline ist 12 und hat ihre Eltern und ihren Bruder durch ein schlimmes Fieber verloren, aber nicht nur das, auch der Hof der Eltern wurde von Guy s´Esne beschlagnahmt und sie zu seiner Leibeigenen. Doch Aline flieht nach einem unschönen Vorfall vor ihm in den Wald und landet Matilda vor den Füßen. Nachdem Guy s´Esne den Vorfall abstreitet und hochmütig ist weil er nicht weiß wen er vor sich hat, stellt Matilda sich als Tochter des Königs und Witwe des Kaisers vor und gibt ihm einen Ring zum Austausch für Aline. Dann geht es zum Hof von Matilda wo sie erstmal gewaschen wird, schlafen und essen kann und den Eisenring um den Hals ab bekommt, das Zeichen das sie eine Leibeigene ist. Von nun an wird sie als Dienerin der Königin ausgebildet. Sie lernt Ethan kennen der ihr in einer heiklen Situation beisteht, aber nicht immer da ist da er zum Gefolge von Matilda´s Vetter gehört, aber immer wenn er da ist sehen sie sich. Ethan bringt Aline schreiben und lesen bei. Aline verarztet sein verletztes Bein, aber so nett sie auch zu einander sind, beide verletzen einander auch sehr und streiten sich oft….
Meine Meinung:
Beate Sauer hat einen wunderschönen Roman aus dem 12. Jahrhundert geschrieben. Eine schöne Liebesgeschichte die auch ihre tragischen Seiten hat, mit historischem Hintergrund, denn Matilda gab es wirklich und auch den Kampf um die Krone der im Buch beschrieben wird. Also hat dieses Buch alles was ein historischer Roman braucht, aber trotzdem ist es anders. Bei mir hat es gepunktet da die Kämpfe nicht so im Detail beschrieben werden, sie sind zwar wichtiger Bestandteil, werden auch erwähnt und auch stellenweise beschrieben, aber eben nicht überwiegend. Dieser Roman ist ein Liebesroman mit Kampf und nicht ein Roman über Schlachten mit ein bisschen Liebe, also genau mein Geschmack und das obwohl er nicht in Deutschland spielt, sondern in der Normandie und in England. Meistens vermeide ich historische Romane die im Ausland spielen, aber hier macht das gar nicht viel aus. Die Plätze die beschrieben wurden waren nicht immer authentisch und eigentlich nebensächlich. Das ganze hätte auch sonstwo statt finden können. Die Protagonisten waren mit Ecken und Kanten, eben nicht aalglatt und so sehr sympathisch, selbst eine Matilda die sehr kratzbürstig ist, war liebenswert in ihrer Art. Aline ihre Schritte waren gut zu verstehen und Ethan seine Loyalität trotz seiner Liebe auch. So lässt mich dieses Buch vollkommen zufrieden zurück. Beate Sauer war für mich als Autorin vollkommen neu, aber es wird gewiss nicht das letzte Buch von ihr bleiben und einige gibt es auch schon, die sich wirklich gut anhören.

[Rezension] Theresa Saunders – Gepeinigt

Theresa Saunders
Gepeinigt
ISBN 978-3-442-47219-2
Taschenbuch
7,99 €
Erschienen bei Goldmann

Inhalt:
Detective Mary Papas will nach einem anstregenden Tag nur noch eins…nach Hause, aber wenigstens eine Kleinigkeit muss sie einkaufen, damit sie etwas essen kann. Also hält sie an und kauft zwei drei Teile. Vrher vergewissert sie sich noch das sie nichts im Auto zurück lässt was animieren könnte das Auto aufzubrechen. Als sie zurück kommt steht ein Lieferwagen ganz dicht an ihrem Wagen. Sie will sich gerade in ihr Auto reinsetzen als sie einen Schlag an der Schläfe spürt. Als sie wach wird befindet sie sich in einem Lieferwagen, die Füsse am Boden gefesselt. Sie überlegt wie sie fliehen kann und versucht es dann auch als die Tür des Wagens auf geht aber sie hat keine Chance. Das nächste Mal wird sie in einem Keller wach und wird von ihrem Peiniger gedemütigt und misshandelt, dann versucht sie zu flüchten…….
Meine Meinung:
Das nenne ich mal einen rasanten Thriller. So viel Spannung in 255 Seiten, muss man erstmal hinbekommen. Theresa Saunders hat das geschafft. Sie beginnt mit der Tat und stellt dem Leser dann erstmal jeden Protagonisten in seiner derzeitigen Lebenssituation vor. Das klingt nun langweilig, ist es aber nicht. So lernt man jede Figur gut kennen auch wenn einem zeitweise nicht erschließt warum sie mitmischt, aber nur so lange bis die Stränge alle zusammenlaufen und es sich dem Schluss nähert, dann mischen sie alle mit. Der Plot ist einfach gehalten und der Schreibstil ist rasant flüssig, man mag das Buch kaum aus den Händen legen. einfach hervorragend geschrieben ohne wenn und aber.

[Rezension] Michael Koglin – Blutengel

Michael Koglin
Blutengel
ISBN 978-3-442-47411-0
Taschenbuch
8,99 €
Erschienen im Goldmann Verlag

Inhalt:
Eine Frau hängt kopfüber am Fuß befestigt an der Decke und merkt wie sie langsam stirbt, der Kopf pocht und langsam fließt Blut aus einer wunde am Oberschenkel. An der Ostsee finden sie einen Rentner tot, getötet auf einer Liebesschaukel ebenfalls aufgehängt an der Decke mit Wunde am Oberschenkel, in dem folgender Satz eingeritzt ist: Semper aliquid haeret. – Es bleibt immer etwas hängen. Augenscheinlich ist ein Serienmörder unterwegs und der Hamburger Hauptkommissar Mangold soll mit „seiner “ Sonderkommission ermitteln, zusammengewürfelt aus ganz verschiedenen Menschen, die schon einen Fall gelöst haben. Eine Psychiaterin, ein Autist und ein Journalist gehören ebenfalls dazu….
Meine Meinung:
Das Buch ist echt Mist………..aber nicht weil es schlecht ist NEIN sondern weil es nun wieder einen Autor gibt nachdem ich die Augen aufhalten werde und somit wächst meine Wunschliste wieder ;-) Aber jetzt mal im Ernst.
Michael Koglin hat mit Blutengel einen erstklassigen Thriller geschaffen. Bis zum Schluss wird man als Leser im unklaren darüber gelassen wer der Täter ist und ich kam auch vorher nicht darauf. Immer wenn ein Hinweis erscheinen hätte können wurde in Rätseln geschrieben und nie zu viel verraten. So war die Spannung von Anfang an auf einem hohen Level und fällt zu wirklich keinem Zeitpunkt ab. Koglin greift ein sehr aktuelles Thema auf nämlich die Misshandlungen in Kirche und Heimen, was den Thriller auch sehr nahe gehen lässt, da es genau so passieren könnte, wenn…..nee da will ich nicht zu viel verraten ;-). Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen nicht zu kompliziert und leicht verständlich und trägt somit dazu bei das man immer mehr eintaucht in die Geschichte. die Figuren sind authentisch und haben ihre persönliche Geschichte und Charaktereigenschaften. Auf das Privatleben wird aber nur bei der Psychologin Kaja eingegangen, da es mit zum Fall gehört, die anderen lernt man so nebenher kennen und mag sie eben oder mag sie nicht, aber sie sind nicht nervig. Interessant fand ich von Anfang an den Gedanken das eben nicht nur Polizisten ermitteln sondern auch ein Autist und ein Journalist, was in dem Fall des Autisten die Sache etwas schwierig gestaltet.

[Rezension] Michael Robotham – Todeswunsch

Michael Robotham
Todeswunsch
ISBN 978-3-442-31249-8
Gebundene Ausgabe
19,99 €
Erschienen Im Goldmann Verlag

Rückentext:
DU GLAUBST DU KENNST MICH
TUST DU NICHT
ICH BLUTE FÜR DICH
Der Psychologe Joe O´Loughlin ist sich nicht sicher, ob er sich ausgerechnet Sienna Hegarty als beste Freundin für seine Tochter Charlie wünscht. Die die frühreife Sienna ist nicht immer ein guter Umgang. Doch als sie eines Abends blutüberströmt bei den O´Laughlins auftaucht, nimmt Joe sich ihrer an. Denn im Haus der Hegartys ist etwas schreckliches passiert: Siennas Vater liegt tot in ihrem Zimmer – jemand hat ihm die Halsschlagader durchtrennt. Sienna kann sich an nichts erinnern. Auf ihrer Kleidung klebt das Blut des Toten, und das Mädchen hat außerdem ein starkes Motiv für die Tat, wie Joe mit Hilfe seines Freundes, dem Ex-Polizisten Vincent Ruiz, herausfindet. Sienna wird des Mordes an ihrem Vater angeklagt, aber Joe ist von ihrer Unschuld überzeugt. Und er soll eine Wahrheit zu tage fördern, die schwerer wiegt als alles, was er für möglich gehalten hätte…
Inhalt:
Sienna ist die Freundin von Charlie O´Laughlins Tochter und sie hat nicht immer einen guten Einfluss auf seine Tochter. Trotzdem ist sie oft bei den O´Laughlins zu Hause, da ihre Eltern Abends arbeiten müssen und sie nicht alleine sein soll. Als er die beiden Mädchen von der Probe abholte will Sienna unterwegs rausgelassen werden um sich mit ihrem Freund zu treffen. Joe hat ein ungutes Gefühl, aber nachdem Sienna mit ihrer Mutter gesprochen hat bleibt ihm nichts anderes mehr übrig als sich zu beugen. Er fährt Charlie zu hause zu ihrer Mum und fährt dann in sein Apartment in dem er seit der Trennung lebt. dann erreicht ihn ein Anruf von seiner Frau, es muss was schlimmes passiert sein. Er fährt sofort hin und bekommt gesagt das Sienna blutüberströmt vor der Tür stand aber dann abgehauen ist. Joe sucht und findet sie am Fluss und denkt das Blut ist von ihr. Sie ist aber so gut wie gar nicht verletzt. Joe wird im Krankenhaus von der Kripo befragt, nicht weil Sienna was passiert ist, nein es ist ein Mord geschehen….
Meine Meinung:
Zu ende ist der Thriller mit Ruiz und O´Laughlin und er lässt mich nicht ganz zufrieden zurück. Sicher der Fall ist gelöst, es gab wieder viele Irrwege und Wendungen die den Plot sehr interessant machten, aber es zog sich etwas in die Länge. Der rasante Schreibstil von „Dein Wille geschehe“ macht sich hier nur Anfangs bemerkbar, gerade lang genug um gefesselt zu sein von der Geschichte. allerdings hat Diese Passagen, die für mich überflüssig waren und unnötige Längen rein brachte.
Das Ermittlerduo ist wiedermal grandios, auch wenn hier ebenfalls zu viele Nebensächlichkeiten drin waren, speziell was das Privatleben von O´Laughlin angeht. Ich weiß nicht ob es einen nächsten Band mit Ruiz und O´Laughlin geben soll, sollte das der Fall sein wünsche ich mir wieder mehr Fokus auf die Ermittlungen und weniger auf die Krankheit von O´Laughlin.

[Rezension] Christoph Lode – Pandaemonia – Die Stadt der Seelen

Christoph Lode
Pandaemonia – Die Stadt der Seelen
ISBN 978-3-442-47174-4
Taschenbuch
12,- €
Erschienen bei Goldmann

Rückentext:
WER DIE MACHT ÜBER DIE TRÄUME DER MENSCHEN BESITZT, GEBIETET AUCH ÜBER IHRE GEDANKEN
Lady Sarka, die allgewaltige Herrscherin von Bradost, weiß das und will sich die Gabe des Traumwanderers Jackon dafür zunutze machen. Doch sie hat viele Feinde: Liam ist einer von ihnen. Er will den Tod seines vaters rächen und ihre Macht brechen. Aber er ist im Pandaemonium gefangen, dem dunklen Reich der verdammten Seelen und Dämonen. Seine Freundin Vivana ist verzweifelt. Sie lieb Liam, doch reicht das aus, um ihn zu retten?
Meine Meinung:
Wie Teil eins hat auch dieses Buch mich vollkommen gefesselt, ich hatte ja schon vermutet das der zweite Band wesentlich spannender und rasanter wird als noch der Erste in dem es auch viel um das Kennenlernen von Personen ging. So war es dann auch. Ich habe angefangen zu lesen und kam nicht mehr los. Ein Ereignis folgt dem nächsten und lässt dem Leser kaum eine Verschnaufpause. Die Spannung ist stetig vorhanden von der ersten bis zur letzten Seite. Die Protagonisten haben nichts an ihrer Ausstrahlung verloren. Man spürt sowohl das Gute wie das Böse nur schon beim Lesen. Die Geschichte geht Nahtlos weiter wo der erste Band aufgehört hat, weswegen ich jedem raten würde erst den ersten Band zu lesen. Bereuen wird es keiner der Fantasygeschichten mag. Ich habe nun ein festes Buch das ich im Oktober auf jeden Fall kaufen werde, denn das Ende ist mal wieder ein Cliffhanger, ich glaube das kann sich jeder denken denn es ist ja eine Trilogie.

[Rezension] Christoph Lode – Pandaemonia – Der letzte Traumwanderer

Christoph Lode
Pandaemonia Bd. 1 – Der letzte Traumwanderer
ISBN 978-3-442-47173-7
Taschenbuch
12,- €
Erschienen bei Goldmann

Rückentext:
In einer Zeit der Dunkelheit, der Magie und der verlorenen Träume begibt sich ein Junge auf die Suche nach der Wahrheit…
Das Gelbe Buch von Yaro D’ar zu finden ist Liam Satanders einziges Ziel. Es war die letzte Bitte seines Vaters, bevor dieser von den gefürchteten Spiegelmännern ermordet wurde. Auf seiner Suche schleicht sich Liam in den Palast der mächtigen Herrscherin von Bradost ein – ein Ort voller Gefahren und dunkler Geheimnisse. Doch Liam kennt keine Furcht. Um herauszufinden, warum sein Vater sterben musste, würde er es mit jedem Feind aufnehmen. Selbst mit jemandem, der Macht über die Träume der Menschen besitzt …
Meine Meinung:
Am Anfang dieser Trilogie lernen wir hier in band 1 erstmal alle Figuren kennen, die für den Verlauf des Buches wichtig sind. Da sind Liam, der Junge der das Buch finden möchte weswegen sein Vater wohl gestorben ist, egal wie schwer es wird. Da ist Jackon ein Schlammtaucher, der eine für Menschen ungewöhnliche Gabe hat und somit das Interesse von der Herrscherin Lady Sarka weckt. Dann gibt es noch die Wesen Umbra, Corvus und Amander auch mit außergewöhnlichen Gaben. Und Lucien, der geächtete Alb der Aziel helfen soll, Seth der Incubus und ganz viele Schattenwesen die ich zum teil aus Märchen wie das letzte Einhorn kannte. Es geht um Träume und um Macht.
Die Geschichte baut sich sehr langsam auf aber trotzdem wollte ich immer weiter lesen. Es ist so leicht geschrieben das ich ruck zuck die ersten 50 Seiten durch hatte und wenn ich leicht sage meine ich sehr leicht. Denn ich habe dieses Buch zwar gestern bereits angefangen aber meine reine Lesezeit war nur etwa 5 Stunden bis ich es heute Abend durch hatte.
Die ganze Welt rund um Bradost wird anschaulich beschrieben, genauso wie die Protagonisten. Man kann sich alles bildlich vorstellen und gerade gegen Ende des ersten Bandes fiebert man regelrecht mit.
Ich denke das ist von vielen Trilogien das Prinzip, langsam in Band 1 aufbauen damit es spannend in Band 2 weiter geht. So hoffe ich es und werde es ab morgen erfahren ;-)
Mein Fazit zu diesem Buch: Ein wundervoller mit viel liebe zum Detail geschriebener Fantasyroman.

[Rezension] James Patterson – Sams Briefe an Jennifer

 

James Patterson
Sams Briefe an Jennifer
ISBN 978-3-442-45908-7
Taschenbuch
7,95 €
Erschienen bei Goldmann
Rückentext:
Seit dem Unfalltod ihres Mannes hat sich die Journalistin Jennifer völlig von der Welt zurückgezogen. Erst die Nachricht dass ihre geliebte Großmutter Sam im Koma liegt, reißt sie aus ihrer Erstarrung. Jennifer begibt sich sofort nach Lake Geneva, um ihrer Großmutter beizustehen, und begegnet dort unverhofft einem Freund aus Kindertagen. Aber nicht nur das Wiedersehen mit Brendan bringt Jennifers Gefühle durcheinander, sondern auch ein Bündel Briefe, den sie im Haus ihrer Großmutter findet. Denn in ihnen enthüllt Sam ihrer Enkelin ein schockierendes Familiengeheimnis…
Meine Meinung:
Erstmal ist es ein wirklich wundervolles Buch, sehr anrührend witzig und gefühlvoll. Es erinnerte mich so ein kleines bisschen an P.S. Ich liebe Dich und dann auch wieder nicht. Es liest sich ruck zuck weg. Kaum hatte ich angefangen zu lesen war ich auch schon auf Seite 50 und die letzten 100 Seiten gingen in einer knappen Stunde durch und auch wenn ich ein sehr schneller Leser bin zeigt das schon wie gut mir dieses Buch gefallen hat. Ich weiß trotzdem gar nicht genau wie ich es beschreiben soll. Der Plot ist toll und handelt von der Liebe im großen Ganzen, von einer tollen Großmutter die ihrer Enkelin beisteht und hinterher umgekehrt. Sam ist ein großartiger Mensch und in ihren Briefen die sie Jennifer schreibt gibt es leider nicht nur Gutes, aber in welchem Leben ist das schon so??? Die Figuren sind allesamt sehr sympathisch und man bibbert mit (bei welchen Situationen sage ich nicht das würde zu viel verraten) und das Ende war schlüssig und für mich fast richtig ;-)
Alles in allem ein wunderschöner Liebesroman in dem es nicht nur um die Liebe zwischen Mann und Frau geht sondern auch um die von Großmutter zur Enkelin