[Rezension] Marah Woolf – Götterfunke 3: Verlasse mich nicht

 Marah Woolf
Götterfunke 3: Verlasse mich nicht
Band 3

ISBN 978-3-7915-0042-3
Hardcover
19,- €
ab 14 Jahren
Erschienen bei Oetinger
Leseprobe

Inhalt:
Agrios gibt nicht auf und will unbedingt die Macht an sich reißen. Der Kampf geht weiter und unter Zeus Gehilfen ist ein Verräter. Niemand weiß wer Freund und wer Feind ist. Mittendrin Jess, die um ihre Familie, um Cayden und um die ganze Menschheit kämpft

Meine Meinung:
Heiß erwartet wurde von mir der dritte Götterfunke Band und ich war ganz Happy das ich ihn für eine Leserunde gewonnen habe. So musste ich nicht länger warten und legte auch kurz nach der Ankunft los.

Diesmal wird man zu Beginn ziemlich in die Geschichte geschmissen. Es geht nahtlos weiter, aber ich musste mich zunächst orientieren. Das ging aber recht schnell und ruck zuck war ich wieder gefesselt von der Welt der Götter und ihrem Leben unter Menschen.

Besonders Klasse fand ich einen  Auftritt von Hades, aber auch das Hermes nicht mehr nur Berichterstatter war, sondern eine richtige Rolle in der Geschichte bekam. Mir gefielen die beiden Götter sehr gut und ich wusste zu Beginn nicht wen ich gerne mehr erleben würde.
Neben den beiden Göttern gab es aber auch noch andere die auftauchten. Die Infos wurden nebenher gestreut und es war nie so aufdringlich das es langweilig wurde. Auch andere Passagen die vielleicht hätten langatmig werden können, waren dies keineswegs.

In diesem Band muss Jess wirklich wieder einiges mitmachen und ich hätte nicht in ihrer Haut stecken mögen. Ich habe mit ihr mitgefiebert und bis zum Ende war nicht sicher wie die Geschichte ausgehen wird. Das Ende war wirklich bis auf den letzten 50 Seiten ziemlich offen, was ich sehr gut fand. Ich hatte zwar mit der ein oder anderen Vermutung recht, aber das machte es nur noch spannender.
Alle bekannten Götter hatten hier auch wieder ihren Auftritt. Athene und Apoll, gerade bei Apoll habe ich mich da sehr gefreut. Hera und natürlich Zeus. Aber nicht nur die Götter waren wieder dabei auch Josh und Lea und leider auch Robyn, aber ohne sie hätte man manche Szene auch einfach nicht so gut darstellen können.

Nun zum Schluss bin ich ein wenig traurig das es vorbei ist und ich würde mich wirklich sehr freuen wenn Marah Woolf noch mehr Geschichten über die Götter schreibt. Es gibt noch so viele Geschichten die erzählt werden könnten und so hoffe ich auf eine Art Fortsetzung, auch wenn die Geschichte rund um Jess abgeschlossen zu sein scheint. Vielleicht eine über Hades? Oder wie es mit Hermes weiter geht? Ich lasse mich überraschen

[Rezension] Sara Holland – Everless 1: Zeit der Liebe

 Sara Holland
Everless 1: Zeit der Liebe
Band 1

ISBN 978-3-7891-0864-8
Hardcover
18,- €
Übersetzer: Jessica Komina & Sandra Knuffinke
ab 14 Jahren
Erschienen bei Oetinger
Leseprobe

Inhalt:
Jules lebt in ärmlichen Verhältnissen. Das bedeutet in ihrer Welt nicht nur wenig Essen und sonst keinen Luxus, sondern auch wenig Lebenszeit, denn in ihrer Welt ist Zeit Geld und die Armen geben ihre Zeit um sich Pacht und Essen leisten zu können.
Everless ist das Anwesen der Gerlings und Jules hat als Kind dort gelebt, doch dann musste sie mit ihrem Vater fliehen. Doch jetzt zieht es sie genau dort hin. Um mehr über sich und ihren Vater zu erfahren und um dafür zu Sorgen das sie beide Leben können.

Meine Meinung:
Everless hat mich schon bei der Programm-Vorstellung auf der Messe angelacht. Das Cover ist einfach ein Hinkucker und der Plot genau nach meinem Geschmack.

Ein wenig Erinnert es an In Time einen Film mit Justin Timberlake, in dem es auch darum geht das man nur begrenzt Zeit hat und Dinge mit zeit zahlt. Der Film hat mich schon begeistert und das Buch tat es ebenfalls. Auch oder gerade weil die Geschichten nur in der Idee ähnlich sind. Die Umsetzung ist sehr unterschiedlich.

Hier geht es um die Liebe. Jules Liebe zu ihrem Vater und das verliebt sein in einen Freund aus Kindertagen. Gefühle die sehr stark sind und ausgenutzt werden können. Zudem geht es natürlich um die Zeit und um Arm und Reich um Gier und Verschwendung und viel Leid.

Sara Holland hat einen sehr angenehmen und schnell fesselnden Schreibstil. Die Geschichte hatte mich schon  nach wenigen Seiten in ihren Bann gezogen und ich fühlte mich in Jules Welt wohl. Diese war sehr bildlich und somit gut beschrieben. Genau richtig dosiert, so dass die Beschreibungen nicht langweilten, aber eben ausreichend um sich ein Bild zu machen.

Die Figuren und ihre Namen waren auch leicht zu merken. Das fand ich für einen Fantasy-Roman sehr angenehm. Die Namen waren gewöhnlich und somit einprägend. Figuren gab es auch nicht zu viele und die die es gab waren  für die Geschichte wirklich wichtig und machten Sinn.
Jules ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Sie hat das Herz am rechten Fleck und will ihrem Vater nur helfen. So kommt sie auf die Idee auf Everless zu arbeiten. Sie will Bluteisen verdienen damit sie zur Schule gehen kann und ihr Vater noch lange unbesorgt leben kann. Als alles anders kommt, sind ihre Entscheidungen nicht immer logisch und doch kann ich sie verstehen und sie zeigen nur das auch Jules Gefühle hat. Für mich ist Jules ein ganz starkes junges Mädchen, die weiß was sie will und ehrgeizig genug ist um ihren Weg zu gehen.
Ihren Vater lernt man nur wenig kennen, doch ist er sehr wichtig für Jules und die geschichte
Liam und Roan sind Brüder wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während der eine Everybodys Darling ist ist der andere eher der Störenfried und Böse. Beide Charaktere sind gut ausgearbeitet. Hier hat mich Liam viel mehr fasziniert, weil er geheimnisvoller war.

Im Laufe der Geschichte werden einige Fragen aufgeworfen, die aber so gut wie alle beantwortet werden. Trotzdem endet auch dieser erste Band mit einem Cliffhanger und mit einer Fortsetzung ist vor 2019 nicht zu rechnen.

Ich freue mich sehr darauf, denn Everless ist für mich auf jeden Fall jetzt schon ein Highlight in 2018

[Rezension] Carrie Vaughn – Die Banner von Haven

 Carrie Vaughn
Die Banner von Haven
ISBN 978-3-03880-008-8
Klappenbroschur
18,- €
Übersetzerin: Gesine Schröder
ab 16 Jahren
Erschienen bei Arctis

Inhalt:
In der neuen Welt müssen Haushalte Banner vorweisen um Kinder bekommen zu dürfen. Enid gehört zu einem Haushalt mit Banner, möchte jedoch noch kein Kind. Sie ist Ermittlerin und muss Verstöße gegen Gesetze ahnden. Sie wird zu einem Todesfall gerufen, bei dem alles aussieht wie ein Unfall und doch etwas nicht zu stimmen scheint und sie trifft auf einen Teil ihrer Vergangenheit und muss heraus finden wie es nun weiter gehen soll.

Meine Meinung:
Die Banner von Haven machten mich auf Grund des Plots neugierig. Eine Welt in der genau geregelt ist wer wann Kinder bekommen darf. So manches Mal finde ich das eine verlockende Vorstellung.

Andererseits stellt sich die Frage wonach man da gehen möchte. Würde ich dann überhaupt drei Kinder haben? Dazu kommt das die Welt aus Haushalten besteht. Mehrere Erwachsene die zusammen wohnen und für ihr Auskommen sorgen und nur wenn ein Banner verdient wurde darf ein Kind gezeugt werden und jedes weitere Kind muss wieder „vedient“ werden.

So entsteht Neid und auch Habgier in einer gewissen Weise und genau das zeigt auch Carrie Vaughn in ihrer Geschichte. Sie zeigt auch die Kehrseiten auf. Das jedoch nicht im Fokus der Geschichte, sondern eher am Rande in Form dieses Todesfalls zu dem Enid als Ermittlerin gerufen wurde.

Die Autorin wechselt zwischen Gegenwart (dem Todesfall)  und der Vergangenheit, in der man mehr über Enid und die neue Welt erfährt. In der Gegenwart konzentriert sich jedoch alles ziemlich auf die Aufklärung.
Mit dem Schreibstil hatte ich zu keiner Zeit Probleme. Recht schnell fühlte ich mich in der Geschichte wohl.

Enid ist eine recht junge Ermittlerin und es ist ihr erster Todesfall zu dem sie, mit ihrem Partner Thomas, gerufen wurde. Sie geht mit dem nötigen Ernst an den Fall und macht ihre Sache wirklich gut. Doch wird sie von manchem eher als Feind gesehen, was ihr zu schaffen macht.
In der Vergangenheit ist Dak ein wichtiger Gefährte. Es ist jemand der eher in den Tag rein lebt und sich kaum Sorgen um Morgen macht. Irgendwas umtreibt ihn, das erfährt man aber erst später, und so wusste ich ihn zu Beginn auch nicht wirklich einzuschätzen. Doch am Ende hat er mich des öfteren überrascht.
So viele Namen wie man am Anfang zu lesen bekommt denkt man direkt an eine recht verworrene Geschichte, doch sind viele Personen auf Dauer gar nicht so wichtig und viele Namen können direkt wieder vergessen werden.

Am Ende bin ich nicht ganz schlüssig wie ich in Sternen bewerten soll. Es ist eine tolle Geschichte die mich auch gefesselt hat, doch hatte ich mir mehr versprochen. Mehr von den Bannern. Während die Vergangenheit eine Selbstfindung von Enid ist ist die Gegenwart beherrscht von den Ermittlungen zu dem Todesfall und die Banner bleiben Beiwerk. Das finde ich ein wenig Schade, hier hätte ich mir ruhig etwas mehr gewünscht. Mehr Einsicht in dieses Leben.
Trotzdem bewerte ich auf Grund der Spannung die durchgehend herrscht und einer guten Geschichte mit vier Sternen.

4buecher

[Rezension] Ursula Poznanski – Aquila

 Ursula Poznanski
Aquila
ISBN 978-3-7855-8613-6
Klappenbroschur
16,95 €
ab 14 Jahren
Erschienen im Loewe Verlag
Seite zum Buch

Inhalt:
Nika wird ohne Erinnerung an die letzten Tage wach. Sie hat einen kompletten Filmriss. Zudem ist sie in ihrer Wohnung eingesperrt, hat kein Handy und keinen Laptop mehr und ihre Mitbewohnerin Jenny ist auch verschwunden. Das einzige, dass ihr nun weiterhelfen kann ist ein Zettel mit Hinweisen, die aber sehr kryptisch sind. Die Suche nach den Antworten beginnt.

Meine Meinung:
Aquila heißt das neuste Werk von Ursula Poznansnki und bis auf Erebos war ich von allen Büchern mehr wie begeistert.

So durfte ich dieses in einer Leserunde lesen. Was das Leseerlebnis immer noch ein wenig intensiver macht.

Der Einstieg war genauso verwirrend wie er vermutlich auch für Nika war, denn auch als Leser weiß man nicht mehr. Der schreibstil gewohnt flüssig und fesselnd und das obwohl ich gerade die ersten 70 Seiten als stellenweise langatmig empfand. Dieses auf der Stelle treten weil Nika am rätseln ist was geschehen ist dauert mir hier einfach zu lang. Trotzdem hielt mich etwas an dem Buch. Der für mich zweite Abschnitt war dann schon wesentlich spannender und auch im weiteren Verlauf steigerte sich die Spannung stetig. Es gab Zeiten, da wollte ich das Buch gar nicht an die Seite legen.

Den Figuren fehlt es ein wenig an Tiefe und ab und an waren gerade die Handlungen von Nika für mich nicht nachzuvollziehen. Ein 19 Jähriges Mädchen würde doch denke ich ganz anders reagieren, gerade wenn es in einem fremden Land ist. Obwohl ich so manche Handlung nicht verstand oder eher manche Handlung gar nicht erst kam, was ich wiederum nicht verstand, empfand ich Nika als sehr mutig. Sie kämpft darum ihre Erinnerungen wieder zu bekommen und lässt sich selbst von Drohungen nicht zurückhalten.
Nikas Eltern werden zwar kurz erwähnt, haben aber sonst keinen Einfluss auf die Geschichte. Auch Freunde aus Deutschland gibt es wohl, bleiben aber sonst außen vor. Es gibt noch Bekannte in Italien, die Nika auch helfen, doch trauen kann man in der Geschichte wirklich keinem und die Nebenfiguren bleiben für mich sehr blass. Am Ende erklärt sich so manches Verhalten, aber bis dahin sind alle Nebenfiguren eigentlich nur „Werkzeuge“ für die Geschichte.

Zum Schluss war ich doch recht begeistert von der Geschichte. Hier und da gibt es Aspekte, die ich nur bedingt nachvollziehen kann und das führte auch zum  Punktabzug. manch Szenario fand ich dann doch recht unvorstellbar oder nur schwer umzusetzen. Es fehlte da ein wenig die Logik.

Trotzdem kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen, denn fesselnd war es von Anfang bis Ende

4buecher

[Rezension] Ursula Poznanski – Elanus

"buchhandel.de/Ursula Poznanski
Elanus
ISBN 978-3-7855-8231-2
Klappenbroschur
14,95 €
ab 14 Jahren
Erschienen bei Loewe
Seite zum Buch

Inhalt:
Jona ist 17 als er die Einladung bekommt auf einer Elite Uni zu studieren. Er gilt als Wunderkind und sein bestes Werk ist seine Drohne Elanus, von der niemand erfahren darf. Mit dieser Drohne kann er anderen Leuten hinterher spionieren. Doch was als Spaß beginnt bringt ihn in Lebensgefahr.

Meine Meinung:
Drohnen sind immer mehr auf dem Vormarsch und nicht jedem sind sie Geheuer. Nach diesem Buch kann es von diesen Leuten mehr geben, denn es zeigt auf was die kleinen fast lautlosen Maschinen könnten, wenn sie in falsche Hände geraten.

Und da geht es nicht um ein 17 Jähriges Genie was ein paar Kommilitonen beobachtet. Ich denke eine Drohne dieser Art in den Händen von Kriminellen könnte viel Schaden verursachen. Jona will nur Mitmenschen beobachten und sich darin sonnen dieses Wunderwerk geschaffen zu haben. Doch er beobachtet die falschen Leute und bringt sich damit selber in Gefahr. Er ist ein Wunderkind, aber man merkt an seinem moralischen denken schon oft das er erst 17 ist.

Der Schreibstil von Ursula Poznanski lässt einen wieder durch die Seiten fliegen. Elanus ist ein Page Turner den ich kaum zur Seite legen wollte. Sie baut von Beginn an eine immense Spannung auf, die sich bis zum Ende hält und zeitweise sogar noch steigert. Die Figuren, sind trotz der Anzahl nicht zu viele um sie sich zu merken und auseinander zu halten und auch sonst gibt es rein gar nichts zu bemängeln, was eine Rezension immer etwas schwierig gestaltet.

Jona ist 17 Jahre alt und in einer Gastfamilie untergebracht damit er in Rothenheim studieren kann. Er hat Schwierigkeiten soziale Kontakte zu knüpfen, findet aber mit der Zeit doch Leute denen er sich anvertraut. Zu Beginn empfand ich ihn als etwas arrogant und als einen Jungen mit hohem IQ aber kaum Benehmen, doch das gab sich mit der Zeit und der nette Jona kam an den Tag.
Pascal ist ein Junge aus der Nachbarschaft. Er ist nicht so schlau in Mathe dafür hat er aber gute Ideen wenn es um Problembewältigung geht. Mit seiner Art hat er mich gleich für sich eingenommen.
Marlene ist wohl ein recht unscheinbares Mädchen das es schafft etwas näher an Jona ran zu kommen, als es die meisten schaffen. Sie hat eine besondere Art. Lässt sich nicht alles gefallen ist aber sehr loyal.

Auf dem Weg zum Ende gab es viele Überraschungen und noch mehr Fragen, diese sind am Ende alle beantwortet worden. Doch bis dahin gibt es etliche Möglichkeiten wie alles zusammen hängen könnte. Der Schluss kam dann genau zur richtigen Zeit. Kein zu langes hinauszögern auch einen Epilog gibt es nicht, jedoch eine Art Abschluss und die Aussicht darauf wie es mit Jona weiter geht auch wenn das Buch abgeschlossen ist.

5buecher

[Rezension] Deana Zinßmeister – Der Hexenturm

Deana Zinßmeister
Der Hexenturm
ISBN 978-3-442-47248-2
Taschenbuch
9,99 €
Erschienen bei Goldmann
Inhalt:
Seit ihrer Flucht ins Hessenland sind die fünf jungen Thüringer Johann, Franziska, Katharina, Clemens und Burghard auf der Suche nach einer Bleibe. Sie kommen auf dem Gestüt des Pferdehändlers Rehmringer unter, doch nicht jeder im Dorf ist ihnen wohlgesinnt. Auch in den Nachbarorten herrscht Unfrieden, denn hier überführt der Magier Barnabas als vermeintlicher Hexenerkenner Frauen der Zauberei. An seiner Seite befindet sich eine geheimnisvolle Kinderhexe , und gemeinsam hinterlassen sie eine Spur des Grauens. So kommt es, dass bald auch die jungen Thüringer nicht mehr sicher sind.

Meine Meinung:
Der zweite Teil schliesst sich perfekt an den ersten an, es geht nahtlos weiter und liest sich wieder flüssig und somit für mich sehr schnell ;-) wer den ersten band nicht gelesen hat, kann den zweiten trotzdem beruhigt zur Hand nehmen, denn alles was wichtig ist wird nochmal erwähnt und erklärt so kennt man die Vorgeschichte der Fünf ohne das man Band eins gelesen hat. Trotzdem bin ich froh den ersten band gelesen zu haben, denn natürlich ist ein ca. 500 Seiten starkes Buch umfangreicher als ein kurzes Resümee. Ausserdem könnte ich von Deana Zinßmeister gerade noch einige Bücher mehr lesen. Die Geschichte ist schlüssig und lässt keine Fragen offen. Sie enthält viel Spannung und Gefühl und der Schreibstil lässt einen so richtig eintauchen in die Geschichte.

[Rezension] Alan Bradley – Flavia de Luce 2 – Mord ist kein Kinderspiel

Alan Bradley
Flavia de Luce 2 – Mord ist kein Kinderspiel
ISBN 978-3-7645-3029-7
Gebundene Ausgabe
19,99 €
Erschienen bei Blanvalet

Inhalt
Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt: Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es neben Rauch und stiebenden Funken sogar eine echte Leiche! Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die brillante Hobbydetektivin Flavia bewahrt den Durchblick und findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Und bald darauf erkennt sie, dass das ruchlose Verbrechen eng mit einem weiteren, seit mehreren Jahren ungeklärten Todesfall verwoben ist. Doch allmählich stellt sich die bange Frage, ob die neugierige Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann … 

Meine Meinung:
Ich kenne Band 1 nicht und habe das Buch aufgrund einer Leserunde bei Lies & Lausch gewonnen, Krimis mag ich sowieso und schon alleine das Cover hat mich überzeugt, der Inhalt las sich auch toll und so wollte ich gerne mitmachen. Heute startete die Leserunde und ich begann auch heute morgen zu lesen. Erst zwei Stunden Kapitel 1-7, die mir noch etwas schwer vielen, Flavia lernte Nialla und Rupert kennen zwei Schausteller, deren Auto kaputt gegangen ist, aufgrund dessen wurde mit dem Vikar eine Vorstellung vereinbart, eine für Kinder und eine für Erwachsene. Nachdem die für Kinder noch reibungslos lief, endete die für Erwachsene unvorhergesehen… damit startete der Krimi in dem Flavia de Luca die Hauptperson ist, ein fast 11 jähriges Mädchen das schon einen Mord aufgeklärt hat und auch jetzt wieder ermittelt, natürlich ohne das es jeder mitbekommt. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, alle Fragen die auftauchen werden zum Schluss auch beantwortet und all die kleinen Puzzleteilchen ergeben nach und nach ein Gesamtbild. Trotzdem war für mich das Ende nicht so vorauszusehen und so bleibt die Spannung bis zur letzten Seite. Angemerkt sei auch noch das man Band 1 nicht gelesen haben muss um mit Band 2 Spaß zu haben.