[Rezension] Jennifer Chambliss Bertman – Mr. Griswolds Bücherjagd 1: Das Spiel beginnt

Jennifer Chambliss Bertman
Mr Griswolds Bücherjagd 1: Das Spiel beginnt
Band 1

ISBN 978-3-35854-065-1
Hardcover
14,90 €
Übersetzerin: Elisa Martins
ab 10 Jahren
Erschienen bei Mixtvision
Leseprobe

Inhalt:
Emily liebt die Bücherjagd. Egal wo sie bisher gewohnt hat, diese Jagd tröstete sie darüber hinweg, die gewohnte Umgebung wieder verlassen zu müssen. Sie ist in ihrer Kindheit schon sehr oft umgezogen und ihr neuster Wohnort ist San Francisco, die Stadt in dem der Bücherjagd Erfinder Mr Griswold lebt und sein Verlagshaus hat. Als sie ein Buch findet ahnt sie jedoch zunächst nicht das sie es mit seinem neuen Spiel zu tun hat und wie gefährlich es für sie werden kann.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit der Erklärung zu Mr Griswolds Bücherjagd und als Bücherwurm bekommt man direkt Lust mitzumachen. So trifft es sich sehr gut das es natürlich genau darum in diesem Buch geht und man ein Teil des Spiels sein darf.

Obwohl es ein Buch ab 10 Jahren ist ist die Schrift recht klein gehalten. Das war etwas was mir irgendwie sofort auffiel, denn ich dachte ein Kinderbuch ab 10 Jahren wird nicht viele Seiten haben und lässt sich schnell noch dazwischen schieben. Doch mit 346 Seiten ist es schon eine ordentliche Geschichte, die von Beginn an Spaß macht.

Nach der Einführung in die Bücherjagd geht es um Emilys Leben und die Umzüge. Es ist schon eine traurige Kindheit, wenn man sich nicht einmal traut Freunde zu suchen weil man nie weiß wann man wieder umziehen muss. Umso schöner, dass es diesmal anders ist.

Mich fesselte bereits die Idee der Bücherjagd doch es kam noch spannender. Ausruhen ist hier kaum, wobei man das beim Rätselraten hier und da schon kann. Die Geschichte ist gespickt von verschiedenen Rätseln und Chiffren und mit Geschichten von und über Edgar Allen Poe. Hier gibt es für die Kids nicht nur ein tolles Abenteuer sondern auch einiges an Wissen.

Am Ende des Buches sieht man schon das es einen weiteren Band geben wird und ich hatte schon Bedenken wegen, dass es ein offenes Ende gibt. Doch da wurde ich positiv überrascht, denn die Geschichte ist abgeschlossen und alle Fragen wurden geklärt. In einem Nachwort erzählt die Autorin auch wie sie auf die Ideen kam und was wirklich wahr ist in der Geschichte

Für mich ist Mr Griswolds Bücherjagd auf jeden Fall ein Buch für all diejenigen die gerne Bücher lesen und Rätsel lieben. Ein tolles Abenteuer für jung und alt.

[Rezension] Lena Hach – Der verrückte Erfinderschuppen Bd. 1: Der Limonaden-Sprudler von Lena Hach

 Lena Hach
Der Limonaden-Sprudler
Band 1

ISBN 978-3-95854-098-9
Hardcover
12,99 €
ab 8 Jahren
Erschienen bei Mixtvision
Leseprobe

Inhalt:
Tilda, Walter und Fred sind nun Erfinder. Als erstes soll ein limonaden-Sprudler erfunden werden, doch das ist gar nicht so einfach. Als es dann endlich funktioniert hat bringt dieser die drei Freunde in ganz schöne Schwierigkeiten.

Meine Meinung:
Der Limonaden-Sprudler ist der erste Band der kleinen Erfinder und für Kinder ab 8 Jahren geeignet, doch auch kleinere haben gewiss ihren Spaß beim Vorlesen lassen.

Die Geschichte ist witzig und rasant geschrieben. Es sind kurze leicht verständliche Kapitel die aufeinander aufbauen. Es gibt Flüche die recht witzig sind und auch nicht so schlimme Schimpfwörter, doch das merkt man schon wenn man den Rückentext liest. Die Schrift ist in einer angenehmen Größe für Erstleser, dazu gibt es schöne Illustrationen von Daniela Kulot.

In der Geschichte passieren allerlei lustige und spannende Dinge und ich denke es ist nicht nur ein schönes Buch für Erstleser, sondern auch ein Buch das Kids sich gerne vorlesen lassen. Die Geschichte zeigt aber auch das nicht jeder Gedanke in der Tat gut aus geht und das man für seine Fehler gerade stehen muss. Trotzdem macht diese Geschichte viel Spaß

Jede Figur ist ganz toll beschrieben und hat seine Eigenheiten. Walter ist der Schlaue, Tilda die mit der kleinen Schwester und Fred hat nur eine Mama, weil der Papa abgehauen ist. Fred ist der Erzähler ihrer Abenteuer, so dass man von ihm am Meisten mitbekommt.

Am Ende geht alles gut aus und man kann sich auf das nächste Abenteuer freuen. Mal schauen was die kleinen Erfinder dann so erleben.

Die Altersangabe passt sehr gut, wenn es um das Selber lesen geht. Doch kann man gewiss schon Kindergartenkids gut diese Geschichte vorlesen.

[Rezension] Christian Jeltsch & Olaf Kraemer – Abaton Bd. 1: Vom Ende der Angst

Christian Jeltsch & Olaf Kraemer
Abaton Bd. 1: Vom Ende der Angst
ISBN 978-3-939435-38-9
Hardcover
16,90
Erschienen bei Mixtvision

Inhalt:
Linus, Edda und Simon sind in einem Camp zusammen mit anderen Teenies in ihrem Alter. Sie sind durch einen Wettbewerb dort hin gelangt. Während Linus und Simon ihre Vorstellung von der Zukunft selber geschrieben haben, hat Edda sie schreiben lassen um dort einen Jungen zu treffen. Dazu kommt es nicht, aber die drei machen ganz anders auf sich Aufmerksam, sie haben zusammen etwas was kaum jemand anderes hat und schon gar nicht in der Stärke. Dann entdecken sie mysteriöse Bilder in der U-Bahn und werden verfolgt. Sie verstehen nicht warum, gehen aber der Sache auf den Grund

Meine Meinung:
Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen. Es wurde großartig angepriesen auch auf der Buchmesse und als ich noch las das Christian Jeltsch hier in der Nähe gewohnt hat wurde ich nur noch neugieriger. Dankenswerterweise bekam ich das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar und konnte es so schnell lesen. Zuvor sei gesagt ich habe es nicht bereut. Mein Fazit ist durchaus positiv und ich kann es weiterempfehlen. Allerdings schon mit Einschränkungen. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Den Anfang fand ich recht rasant und habe die ersten 80 Seiten in einem Rutsch weg gelesen, dann hatte entweder ich ein Hänger oder der Plot hatte ein „Loch“ ich zog mich ein wenig durch die Seiten, aber immer noch sehr interessiert. So las ich weiter in Abschnitt zwei das zog sich für mich noch ein wenig mehr, aber Abschnitt drei entlohnte alle meine Mühen. Ich konnte ab dem Moment kaum noch zur Seite legen. hatte allerdings nicht so viel Zeit zum Lesen wie ich gerne gewollt hätte. Den Plot finde ich sehr interessant. Eine Geschichte vom Neubeginn. Die eine Seite als Unterstützer und Forscher, die gerne von vorne anfangen würden, die andere die versucht das zu verhindern. Warum weiß ich noch nicht so recht, der Fluch einer Trilogie, das Ende bleibt offen und man ist ein wenig schlauer aber es bleiben auch viele Fragen zurück. Bei dem Buch muss man sogar bis Herbst 2012 auf den Nachfolger warten um Antworten zu bekommen. Da das aber eine Eigenschaft einer Trilogie ist möchte ich es nicht negativ bewerten. Auch sonst gibt außer die Langatmigkeit für mich keinerlei Negativpunkte und wie schon geschrieben hätte das wirklich an meiner fehlenden Ruhe zum Lesen liegen können. Ich finde die beiden Autoren haben zu zweit einen Start in eine Trilogie geschaffen, die ich gerne weiterverfolgen werde, schließlich mag ich noch wissen wie es weiter geht. Es gibt viele offene Fragen. Also wer Cliffhanger nicht mag sollte die Finger davon lassen, oder warten bis alle Teile erschienen sind.
Eins mag ich noch gerne positiv erwähnen. Neben der Geschichte gab es noch so einiges zu entdecken. So sind Zeichen neben den Seitenzahlen zu finden, die sich zum Abaton verbinden wenn man sie als Daumenkino durchlaufen lässt. Zwischendrin gibt es Pläne zu sehen mit einfachen Satzzeichen erstellt. Manchmal waren auch Zeichen auf den Seiten zu finden, aber da habe ich nicht immer die Bedeutung verstehen können. Vielleicht bin ich am Ende schlauer ;-)