[Rezension] Spencer Quinn – Bernie & Chet

Spencer Quinn
Bernie & Chet
ISBN 978-3-7645-3070-9
Gebundene Ausgabe
19,99 €
Erschienen im Penhaligon Verlag

 

Inhalt:
EIN UNWIDERSTEHLICHER SCHNÜFFLER AUF VIER PFOTEN

Bernie Little und sein Partner Chet sind die besten Privatdetektive der Stadt. Und das liegt vor allem an Chet, der immerhin beinahe mal ein Polizeihund geworden wäre. Zugegebenermaßen hat Chet all die typischen Schwächen eines Hundes: So verfügt er über einen unbezähmbaren Spieltrieb und ein äußerst lückenhaftes Erinnerungsvermögen. Doch das macht der smarte Vierbeiner mehr als wett mit seinem Jagdinstinkt und seiner untrüglichen Spürnase. Vor allem jedoch hat Chet ein großes, mutiges Herz, das ganz und gar für sein liebenswertes Herrchen Bernie schlägt – und für die hübsche Menschenfrau Suzie Sanchez, die nach Chets Ansicht das perfekte Weibchen für Bernie wäre. Aber was versteht ein Hund schon vom merkwürdigen Treiben der Menschen?

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch netterweise von der Buchhandlung Schreiber zur Verfügung gestellt bekommen und war sehr gespannt, als ich es in den Händen hielt. Ein Hundekrimi stand drauf…das erinnerte mich an Komissar Rex oder Lassie, beides nicht wirklich Sendungen die ich mag oder gerne sehe aber auch nicht der absolute Schrott. Ich las die Inhaltsangabe und fand sie recht viel versprechend.
Bernie der Privatdetektiv und sein Hund Chet. Erzählt wird alles aus der Sicht von Chet und so kommt es immer mal vor das wichtige Dinge die gerade geschehen gar nicht wahrgenommen werden von Chet, der sich dann – ganz Hund – eher auf den Geruch konzentriert, vielleicht gerade ein Burger oder ähnliches. Das ist zwar sehr logisch wenn man aus Hundesicht schreibt aber kann auch nervig sein. Auch das fehlende Verständnis von Chet für Redewendungen ist mit der Zeit nicht mehr witzig sondern eher nervig und hinderlich. Ich glaube das Buch wäre nur 2/3 so dick wenn diese abschweifende Gedankengänge nicht wären. Aber es soll ja ein Krimi sein, ein Mädchen wird vermisst und das zieht einen Auftrag für Bernie und Chet mit sich. Wobei Chet ganz guter Hund eigentlich recht früh weiß wo sie sich aufhält, nur leider versteht Bernie ihn nun nicht. Also liest man weiter und ist eigentlich nur gespannt darauf wie Bernie den Fall löst.
Die Spannung fehlt mir hier schon sehr. Es ist kein Buch was mich fesselt, aber es war auch nicht so schlecht das ich es weg gelegt hätte. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht weglesen, die, wie soll ich sagen, formulierungen, Sprachspiele sind manchmal wie schon oben erwähnt etwas lästig. Bernie ist so wie man sich einen Detektiv vorstellt, Chet in meinen Augen mehr Hund als Spürnase, aber durchaus nicht schlecht.
 

[Rezension] Alan Bradley – Flavia de Luce 2 – Mord ist kein Kinderspiel

Alan Bradley
Flavia de Luce 2 – Mord ist kein Kinderspiel
ISBN 978-3-7645-3029-7
Gebundene Ausgabe
19,99 €
Erschienen bei Blanvalet

Inhalt
Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt: Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es neben Rauch und stiebenden Funken sogar eine echte Leiche! Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die brillante Hobbydetektivin Flavia bewahrt den Durchblick und findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Und bald darauf erkennt sie, dass das ruchlose Verbrechen eng mit einem weiteren, seit mehreren Jahren ungeklärten Todesfall verwoben ist. Doch allmählich stellt sich die bange Frage, ob die neugierige Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann … 

Meine Meinung:
Ich kenne Band 1 nicht und habe das Buch aufgrund einer Leserunde bei Lies & Lausch gewonnen, Krimis mag ich sowieso und schon alleine das Cover hat mich überzeugt, der Inhalt las sich auch toll und so wollte ich gerne mitmachen. Heute startete die Leserunde und ich begann auch heute morgen zu lesen. Erst zwei Stunden Kapitel 1-7, die mir noch etwas schwer vielen, Flavia lernte Nialla und Rupert kennen zwei Schausteller, deren Auto kaputt gegangen ist, aufgrund dessen wurde mit dem Vikar eine Vorstellung vereinbart, eine für Kinder und eine für Erwachsene. Nachdem die für Kinder noch reibungslos lief, endete die für Erwachsene unvorhergesehen… damit startete der Krimi in dem Flavia de Luca die Hauptperson ist, ein fast 11 jähriges Mädchen das schon einen Mord aufgeklärt hat und auch jetzt wieder ermittelt, natürlich ohne das es jeder mitbekommt. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, alle Fragen die auftauchen werden zum Schluss auch beantwortet und all die kleinen Puzzleteilchen ergeben nach und nach ein Gesamtbild. Trotzdem war für mich das Ende nicht so vorauszusehen und so bleibt die Spannung bis zur letzten Seite. Angemerkt sei auch noch das man Band 1 nicht gelesen haben muss um mit Band 2 Spaß zu haben.