[Gastrezension] Atze Schröder – Und dann kam Ute

Atze Schröder
Und dann kam Ute
ISBN 978-3-8052-5061-0
Gebundene Ausgabe
19,95 €
Erschienen bei Wunderlich

Wer kennt Atze Schröder nicht? Gibt es bestimmt nicht viele. Lilia kennt ihn jedenfalls aus dem Fernsehen und sie fand seine Serie „Alles Atze“ urkomisch. Und sein Bühnenprogramm ist auch sehenswert. Nur hatte sie noch keine Gelegenheit Atze Live zu sehen, was Lilia aber irgendwann mal nachholen will. Vor allem nachdem sie sein Buch gelesen hat.

Inhalt:
Atze, von Beruf Comedian, ist ein Frauenaufreißer ohne gleichen. Keine Frau ist vor ihm sicher. Wer hätte gedacht, dass eines Tages, alles anders kommt. Und es fängt damit an, als Ute in die Wohnung unter ihm einzieht. Ute ist so ganz anders, als die Frauen, die Atze sonst datet. Sie ist Waldorf-Lehrerin, Vegetarierin und schwanger. Nach dem holprigem Kennenlernen, freunden sich die beiden an. Und er schließt auch Utes Sohn richtig ins Herz. Er geht sogar richtig auf in der Rolle der männlichen Bezugsperson.
Nur das es mit Ute nicht so richtig in Fahrt kommt. Atze braucht ziemlich lange, um zu begreifen,was er an ihr hat und wie seine Gefühle für sie sind.
Aber ob es ein Happy End für die beiden gibt, wird sehr lange nicht ersichtlich, den es müssen viele Hindernisse überwunden werden. Und ob es überhaupt eins gibt ist fraglich.

Mein Meinung:

Das Cover sprang mir sofort ins Auge, da es in violett gehalten ist, in meiner absoluten Lieblingsfarbe. Darauf ist Atze abgebildet, der wie ein Frauenversteher aussieht, mit dem Teddy unterm Arm und dem Frauenzeichen auf dem T-Shirt.

Das Buch ist Comedy pur. Das ist wie Bühnenprogramm zum lesen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Seiten flogen nur so dahin. An manchen Stellen, musste ich so lachen, sodass mein Mann mich ziemlich schief angeguckt hat. Beim lesen hatte ich fast immer Atzes Stimme im Kopf.

Manche Szenen konnte ich mir bildlich vorstellen, wie z. B. die Mutter am Sandkasten steht und aus vollem Halse brüllt:

„CEDRICK! CEDRICK, komm ma wacker nach die Mama. Wir müssen nach Hause! CEDRICK!“
„Cedrick, die Mama ist weg. Die kommt auch nicht mehr wieder.
Cedrick, die Mama ist weg, die kommt auch nicht mehr wieder.“ Den Kleinen juckt nicht die Bohne.
„Cedrick, wenn Du jetzt nicht nach Mama kommst, kommen ganz böse Onkels und klauen Dich!“
Die Antwort von Atze: “ Ruhe! Ruhe, verdammt noch mal! Wer soll den dicken Brummer denn klauen? Die Rassenmafia mit ´nem Tieflader oder was?“ (S.116-117)

Das Buch bedient sich natürlich allen möglichen Klischees, aber wer was ernstes erwartet sollte dieses Buch nicht lesen.

Für was amüsantes Zwischendurch sehr empfehlenswert!

© Lilia Kiefer

Danke an Lilia, die mir diese Rezension zur Verfügung stellte 😉

2 Gedanken zu „[Gastrezension] Atze Schröder – Und dann kam Ute

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