[Rezension] Alexander Gruber – Grimms-Märchen-Morde

 Alexander Gruber
Grimms-Märchen-Morde
ISBN 978-3-386532-605-8
Klappenbroschur
12,- €
Erschienen bei Pendragon

Inhalt:
Es gibt tatsächlich viele Leute die Märchen gar nicht kennen. Weil Eltern in der Kindheit nicht wollten das sie gelesen  werden oder auch aus anderen Gründen. Andreas Gruber hat hier einen kleinen Sammelband mit kurzen Märchen der Gebrüder Grimm geschrieben. Interessant eigentlich nur für Erwachsene.

Meine Meinung:
Ich habe als Kind viele Märchen gelesen. Egal ob von den Gebrüdern Grimm oder anderen Erzählern. Ich habe sie geliebt. Einfach weil Märchen auch immer irgendwie gut ausgingen. Andreas Gruber zeigt aber nun die andere Sicht auf Märchen. Der Aspekt des Verbrechens.

Das einleitende Wort von Andreas Gruber fand ich hierbei am interessantesten, denn ich habe mich nie weiter mit Märchen auseinander gesetzt und so ist mir nie in den Sinn gekommen, das ihnen etwas Wahres anhaften könnte. Doch viele Märchen sollen Erzählungen aus der damaligen Zeit sein. Verbrechen die also wirklich statt gefunden haben. Das lässt mich manch ein Märchen aus anderer Sicht sehen.

Für mich bekannt waren Hänsel und Gretel und auch Jorinde und Joringel, aber es gibt auch einige Märchen die ich nicht kannte. Eins haben sie jedoch alle gemeinsam. Man kann sie recht zügig lesen, denn sie sind nicht länger wie 12 kleine Buchseiten, manche passen sogar auf eine Seite. So passt das Buch auch gut mal in eine Pause.

Der Krimi Aspekt wird nicht wirklich hervorgehoben. Es sind auch keine Märchenadaptionen. eher eine Sammlung von Märchen, die unterstreichen wie kriminell die Protagonisten damals waren, wenn man voraussetzt das es wirklich wahre Geschichten sind. Somit wird manch ein Märchenkenner vielleicht enttäuscht sein. Ich selber hatte mir ein wenig mehr erhofft. Vielleicht ein paar Worte zu den Märchen außer das zur Einleitung, also spezielles eingehen auf die Geschichte. Doch vielleicht wäre das auch zu weit gegangen. Ganz zufrieden bin ich am Ende auf jeden Fall nicht, denn die Märchen kann man so auch in anderen Büchern finden und brauchte dafür nicht unbedingt ein Neues von Alexander Gruber. Nur die Einleitung von ihm ist da einzigartig und auch interessant.

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