[Rezension] Holly Cave – Perfect Memories

Holly Cave
Perfect Memories
ISBN 978-3-0388-0010-1
Taschenbuch
18,- €
Übersetzerin: Stefanie Ochel
Erschienen bei Arctis

Inhalt:
Isobel ist Himmelsarchitektin, dass heißt sie erstellt Himmel für Menschen die bald sterben müssen, damit sie die Erinnerungen behalten können, die sie behalten möchten. Einer ihrer Kunden ist Jarek. Er hat einen Gehirntumor und wird bald sterben, zuvor möchte er seinen Himmel erstellt bekommen. Isobel ist von ihm recht schnell fasziniert und es entwickelt sich mehr, doch dann stirbt Jarek und zurück bleibt die Frage ob er immer ehrlich zu ihr war.

Meine Meinung:
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die Geschichte klang interessant, denn wer hofft nicht ein wenig auf ein Leben nach dem Tod. hier wird daraus eine Zeit nur mit den Erinnerungen die man mitnehmen mag, eine himmliche Zeit irgendwie.

So war auch genau das für mich wichtig, der Fantasy-Part in dem es um das Erschaffen des Himmels ging, doch als Leser bekommt man nicht nur das. Es ist ein Fantasyroman mit schwächen, eine Liebesgeschichte mit Überraschungen und ein Krimi mit fehlender Spannung. Keine so gute Mischung, denn hätte sie die Autorin nur um die Erinnerungen gekümmert und da das Potenzial voll ausgeschöpft, wäre die Geschichte gewiss interessanter gewesen.
So gab es mehrer Highlights bei denen mich das Buch auch richtig gehend fesselte, aber eben auch die Abschnitte die ich echt Langweilig fand.

Zudem störten mich die vielen Figuren zu Beginn.
Isobel ist die Hauptfigur. Jedoch ist sie eine Figur die mir nie wirklich Nahe kam. Ich konnte mit ihr einfach nichts anfangen. Es war eine Erzählung aus ihrem Leben, die mich nur bedingt berührte. Man lernt sie einfach zu wenig kennen und sie wirkte zeitweise auch recht gefühllos auf mich. Selbst bei den Abschnitten mit Jarek kam kaum Gefühl auf und auch hinterher wirkte sie oft gleichgültig.
Jarek ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, denn eigentlich geht es hauptsächlich um ihn. Das auf verschiedenen Weisen. Zu Beginn um seinen Himmel, dann um die Beziehung zu Isobel und am Ende um sein Geheimnis und auch er blieb mir fremd, weder Sympathie noch Antipathie könnte ich hier benennen.
Wie oben schon erwähnt störten mich ein wenig die vielen Figuren. Neben Isobel und Jarek gibt es noch eine Freundin von Isobel, Kollegen, Ermittler und Personen die mit Jareks Leben zu tun haben. Da mir keine Figur wirklich nahe kam war es zeitweise schon schwierig Namen zuzuordnen.

Etwa die letzten gut 50 Seiten in dem es um die Aufklärung ging waren für mich mit die Besten. Nicht nur weild as Ende nahte, sondern weil die Autorin es da geschafft hat ein wenig Spannung aufzubauen, doch für den Gesamteindruck hat das leider nicht gereicht.

Perfect Memories könnte eine interessante Geschichte sein, wenn manche Sachen mehr in die Tiefe gehen würden und man „näher ran“ käme.

 

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