[Rezension] Iris Stobbelaar – Die Verwunschenen

 Iris Stobbelaar
Die Verwunschenen
ISBN 978-3-407-82356-4
Hardcover
17,95 €
Übersetzerin: Birgit Erdmann
ab 11 Jahren
Erschienen bei Beltz
Leseprobe

Inhalt:
Jakob muss immer auf seine kleine Schwester Katie aufpassen. Egal ob er etwas vor hat oder nicht, seine Eltern drücken sie ihm aufs Auge. Als Samstags ein Fußballturnier ansteht soll er wider erwarten wieder aufpassen. Nun hat er genug. Er geht einfach ganz früh ohne Katie und wünscht sie irgendwohin wo er sie nicht wieder sehen muss ohne zu ahnen was er damit anrichtet. Das bemerkt er erst am Abend als Katie nicht Zuhause ist und er auf einmal in einer fremden Welt landet

Meine Meinung:
Überlege gut was Du Dir wünschst, denn es könnte in Erfüllung gehen. Zumindest ist genau das Jakob passiert und ehe er sich versieht steckt er mittendrin in einem gefährlichen Abenteuer.

Wer kennt das jedoch nicht? Es gibt Leute die einen Nerven und die man am liebsten zum Mond wünscht. In der Geschichte landen sie in der Welt für Verwunschene und müssen dort bleiben, wenn sie niemand abholt. Eine Welt die sehr bildlich dargestellt ist und vor der man schon beim Lesen Angst bekommen kann.

Und das nicht nur durch die Beschreibungen. Der Weg von Jakob zu seiner Schwester ist sehr steinig und für den Leser sehr spannend, doch gab es auch Abschnitte bei denen ich mir über die Altersangabe nicht ganz sicher war. Ab 11 Jahren fand ich da schon fast zu früh. Manche Szenen sind wirklich sehr brutal und sind für zart besaitete Kinder vielleicht nicht so gut zu verkraften. Jemand der allerdings schon etwas härter gesotten ist kann auch diese Geschichte gut ertragen.

Es gibt einige Figuren in der Geschichte, doch lassen sie sich, durch ihre Eigenheiten, recht gut auseinander halten.
Jakob ist der Junge der nun das Abenteuer bestehen muss. Er macht eine gute Entwicklung auf dem Weg zu seiner Schwester durch. Diese Geschichte ist ein Lernprozess und zeigt vielleicht gerade Geschwisterkindern das man aufpassen muss was man sich wünscht. Jakobs Eltern, allerdings, fand ich auch etwas extrem. Die einzige die nichts für die Situation konnte war die kleine Katie, die mit ihren fünf Jahren alles ausbaden muss.
In der Welt der Verwunschenen wird es stellenweise schon mal schwieriger mit dem auseinander halten, denn hier gibt es viele Figuren. Die Sonneborns, Kait und Nasta, der König und Agades. Außerdem Monster die schon fast vermenschlicht wurden kommen noch hinzu. Doch auch wenn man hier und da überlegen muss, waren es nicht zu viele Figuren. Jedoch sind nicht alle wohl gesonnen und man weiß nie wer es wirklich gut meint.

Am Ende kann ich diese Geschichte aber guten Gewissens empfehlen. Sie hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten und hat außerdem noch einen Lerneffekt für jung und alt.

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