[Rezension] Sebastian Fitzek – AchtNacht

 Sebastian Fitzek
AchtNacht
ISBN 978-3-426-52108-3
Klappenbroschur
12,99 €
Erschienen bei Knaur
Leseprobe

Inhalt:
Was wäre wenn es einen Tag im Jahr geben würde an dem man die Möglichkeit hat seinen stärksten Feind für eine Todeslotterie zu nominieren?
Was wäre wenn es einen Menschen gibt auf den ein Kopfgeld von 10 Millionen Euro ausgesetzt wurde und Du eine Nacht Zeit hast Dir dieses Geld zu verdienen in dem Du ihn tötest. Würdest Du mitmachen bei der AchtNacht?
Benjamin Rühmann ist genau diese Person. Gezogen bei der Todeslotterie kämpft er eine Nacht ums überleben. Gegen zwielichtige Gestalten, aber auch gegen einen Mob deren Menschen einfach nur das Geld wollen und sonst ganz gesetzestreue Bürger sind. Wird er die Nacht überleben?

Meine Meinung:
Nach „Das Paket“ war ich skeptisch ob mir der nächste Thriller von Sebastian Fitzek wieder so gut gefallen würde wie davor. Die Story klang spannend und sie war es auch. Fitzek konnte mich hier wieder abholen und fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite.

Dabei ist schon die Frage spannend ob man selbst einen Kandidaten für die AchtNacht hätte. Mir würde da ehrlich gesagt keiner einfallen. Ich wünsche niemanden den Tod, egal aus welchen Gründen. Doch hier wurde jemand nominiert und er muss nun eine Nacht um sein Leben bangen.

Die Geschichte ist diesmal nicht so wirr, wie beim Vorgänger. Klar strukturiert mit einer Abfolge von Ereignissen kam ich gut mit, musste nicht mehr überlegen als wer wohl derjenige hinter der AchtNacht ist und wer Ben nominiert hat. Der Schreibstil war dabei gewohnt leicht zu lesen und die Kapitel beginnen jeweils mit Name der Person die man begleitet und Angabe von  Ort und Zeit. Die Jagd findet in Berlin statt und auch wenn mir die Orte nichts sagten fühlte ich mich in der Umgebung wohl einfach weil mir die Stadt bekannt ist.

Es gibt nicht so viele Personen in diesem Thriller, wenn man einmal von dem jagenden Mob absieht.
Benjamin Rühmann, genannt Ben hat genug Gewissensbisse für alles Figuren der Geschichte. Er hat für sich große Schuld auf sich geladen und versucht damit zu Leben. Er ist eine gescheiterte Existenz ohne Job und getrennt von seiner Familie die er liebt. Er ist einer der Gejagten in der AchtNacht.
Arezu ist die andere Kandidatin der AchtNacht. Um es spannender zu gestalten gibt es einen Ersatzkandidaten. Sie verursachte bei mir viele Fragezeichen, weil man so wenig von ihr erfährt. Wie lebt sie, hat sie Freunde, Familie. Außer das sie studiert erfährt man nicht viel von ihr und auch zunächst nicht warum sie nominiert wurde.
Es gibt noch zwei Figuren die der Leser extra begleitet, die noch ein wenig Spannung ins Spiel bringen außerdem noch Bens Familie. Für mich persönlich genau die richtige Anzahl und Mischung an Figuren.

Einen möglichen Ausgang der Geschichte erahnte ich schon recht früh. Doch das empfinde ich nicht als schlecht, denn bis zum Ende gab es genug überraschende Wendungen in der Geschichte, die ich dann doch nicht erahnt hätte.
AchtNacht ist für mich ein Szenario das so hoffentlich, dank Menschenrechte, nie geschehen wird und das Sebastian Fitzek  gekonnt beschrieben hat um dem Leser spannende Lesestunden zu bereiten.

4buecher

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